556
Elektromagnetismus.
Fis-
einander conespondirenden Buchstaben zur Bezeichnung der ein-zelnen Theile. Links niedergedrückt sinken also die 4 kupfer-nen Lappen in die Binnen B, a und die Vertiefungen c, d; rechtsniedergedrückt in B, a und c', d’. Für die erste Brücke ist eineVerbindung bewerkstelligt zwischen der Vertiefung G und,dendurch einen Draht oder Kupferstreifen verbundenen Vertiefun-gen C und C '; desgleichen zwischen der Vertiefung H und denverbundenen Vertiefungen D und D\ Auf gleiche Weise istfür die andere eine Verbindung hergestellt zwischen c und cund dem kleinen Becher S, dessen Höhe vermittelst der Stell-schraube z regulirt wird, welche sich unter dem Tische befin-det ; desgleichen mit der Säule E T vermittelst des federndenMetallstreifens JJ', welcher gleichfalls unter dem Tische ange-bracht ist. Von der andern Seite findet eine Verbindung stattzwischen den Vertiefungen d und d', und den beiden halbkreis-förmigen Rinnen MN, mn mit Quecksilber gefüllt, und mitdem Drahte tuv versehen, welcher nebst der unter ihm feinbalancirten Magnetnadel als Galvanometer dient. Von hierausgeht die Verbindung zur Säule FU und der Vertiefung O.
Die Säulen ET, FU sind von Kupfer, und dienen dazu,den elektrischen Strom in der einen oder der entgeffen<resetztenRichtung, je nach der Lage der beschriebenen Brücken K und k,in einem geschlossenen Kreise herumzuleiten , zugleich aber dieaufgehangenen Schälchen x, y; x', y mit in diesen Kreislaufeinzuschliefsen. Zu diesem Ende ist die Säule E T vermittelsteines Drahtes mit dem Schälchen X und die Säule F U auf glei-che Weise mit Y verbunden; beide Schälchen sind von einan-der isolirt getrennt durch ein mit Firnifs überzogenes Glasstäb-chen , woran sie festsitzen, und stehen in Verbindung X mit xund s !; Y mit y und y . Je zwei dieser kleinen Schälchen x:und y • x’ und y bieten für die aufzuhängenden Apparate zweiin einer lothrechten Linie liegende Stützpunkte dar, und ebenso x und y ; x f und y zwei in einer horizontalen Ebene befind-liche, welche sich vermittelst des Knöpfchens Z durch alle Azi-lnuthe herumdrehen lassen.
Für diejenigen Versuche endlich, in denen der tellurischeMagnetismus auf die beweglichen Leiter der Elektricität wirkensoll, oder die letzteren zugleich in ein Gefäss mit einem flüssi-gen Halbleiter der Elektricität gesenkt werden, ist es nothwen-dig, die Rinnen A, B mit einander zu verbinden. Dieses ge-