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Magnet und elektrische Leiter.
einem magnetischen Pole a eine Bewegung mitzutheilen, wo-durch er in die Lage a* kommt, so mufs dieser hinwiederumjenen durch den Winkel aya um seine Axe zu drehen streben.Fahaday * 1 war der erste, welcher diesen Satz aus der ihm ge-lungenen Umkreisung eines Leitungsdrahtes um einen Magnet-pol folgerte, ohne dafs es ihm gleich anfangs gelang, die Auf-gabe durch einen Versuch zu lösen. Später hat er zwar auchdieses erreicht, allein es war abermals derunermiidete Ampkrf. 2 ,welcher diese Andeutungen weiter verfolgte, und das gesuchtePhänomen durch einen sinnreich construirten Apparat darstellte,vermittelst dessen sich mit geringen Abänderungen die verschie-denen Rotationen hervorbringen lassen 3 .
Der ganze Apparat besteht aus einem dreifüfsigen Tische,auf welchem das gläserne Gefäfs X Y mit seinem Fufse M fest-steht. Einander diametral gegenüber ist an der einen Seite derkupferne Stab EF befestigt, an dessen unterem Ende das Schäl-chen mit Quecksilber O festsitzt, am oberen F aber der auf-und abwärts verschiebbare horizontale metallene Stab FG, miteinem kupfernen Ringe GIH , welcher etwas enger ist als dieOeflnung des Glases, und sich von oben herab so in diesesherabsenken läfst, dafs er das Quecksilber berührt, wie die Fi-gur zeigt; an der andern Seite dagegen ist der runde Kork Udurch eine Oeffnung im Tische gesteckt, und dient als Halterdes Metalldrahtes AB mit einem Quecksilberschälchen O' anseinem unteren Ende, oben bei B horizontal, bei D lothrechtherabwärts gebogen, so dafs seine Spitze Z sich in der Axe desGlasgefäfses in das Quecksilber tauchen läfst. Im Quecksilberendlich schwimmt lothrecht der Magnetstahl N S mit seinemhervorragenden Fole N und unten mit einem eingeschobenenriatingewichte P. Wird dann der elektrische Strom vom Ge-fäfse O durch den kupfernen Ring zum Quecksilber im GlaseXY,und von hier durch Z D B A zum Gefäfse O' geleitet oder um-gekehrt, so wird der Magnet um den lothrechten Draht ZD
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nach der Richtung des elektrischen Stromes sich nach der einen
des dadurch erregten Magnetismus im Innern des Drahtes vergleiche
unten IY.
1 G. LXXI. 139.
2 G. LXX1I. 263.
3 Vergl. obeu No. 9 u. 10.