Band 
Dritter Band. E.
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Ampere’s Theorie.

In der Hauptsache sollen hiernach die krystallinischen Theilchender Magnete den elektrischen Theilchen des Turmalins gleichen,mit dem Unterschiede, dafs bei ersteren das elektrische Leitungs-vermögen hinzukommt, dessen Mangel letzteren hindert, einMagnet zu werden 1 . Die Wahrscheinlichkeit des Vorhanden-seyns solcher elektrischen Strömungen im Eisen und Stahl sollnoch vermehrt seyn durch die Entdeckung des Thermomagnetis-mus. (Die leicht mögliche Aufhebung des elektrischen Neutra-litätszustandes durch die verschiedensten Ursachen kannte manschon vorher, namentlich bei den Nichtleitern, und es müTstendaher entweder diese die besten Magnete sevn, wenn der Ma-gnetismus auf einer Aufhebung des elektrischen Gleichgewichtsberuhete, oder alle Leiter miifsten bleibend magnetisch sevn, ammeisten Silber, Kupfer und die andern vorzüglich leitenden Me-talle, wenn das Leitungsvermögen der Elektricität die Bedingungdes Magnetismus wäre.)

Um die Entstehung des Magnetismus durch elektrischeStröme nachzuweisen, geht Demonfkhk and von den schrauben-förmig gewundenen Drähten aus, welche allerdings ganz eigent-liche Longitudinalmagnete bilden. Hiernach hat man- also eineReihe Theilchen , welche mit der Axe des Magnetes parallelliegen, so anzusehen, als ob sie durch Vereinigung ihrer elek-trischen Ströme einen jenen Schrauben ähnlichen Apparat bilde-ten , und ein Magnet miifste also aus einer grofsen Menge pa-ralleler, sämmtlich von solchen nach einer Richtung kreisendenelektrischen Strömen umgebener, Cylinder bestehen, welchedann, in einen Stab vereinigt, allerdings einen bipolaren Ma-gnet erzeugen könnten. Dieses zu versinnlichen sey A derjg|'Durchschnitt eines cylindrischen Magnetstabes normal auf seineAxe, jedes einzelne Cylinderchen a, a, a..., im gleichen Durch-schnitte gezeichnet, stellt ein Element desselben vor, wobeidie Pfeile die entgegengesetzten Strömungen der Elektricität an-

1 Obgleich es zweckwidrig seyn würde, hier alle Argumente kri-tisch zu prüfen , so mufs es dem nachdenkenden I.eser doch auffal-len, dafs aus diesem an die Spitze gestellten gerade das Gegentheilfolgt. Das angegebene Verhalten der Magnete ist nämlich ganz rich-tig, und im Wesen derselben gegründet; wenn man dagegen elek-trisirte Körper trennt, so wird jedes Theilchen nur eine Elektricitätzeigen, und nicht wie das magnetische beide Magnetismen. Fulveri-sirter Schwefel z. B. ist durchaus negativ u. s. w.

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