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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

Kürze wegen wird es daher am besten seyn , die bereits erle-digten Einwiirfe nur namhaft zu machen, bei denjenigen aberetwas länger zu verweilen, welche mir von größerer Bedeutungzu seyn scheinen.

Unter die erstere Classe gehören hauptsächlich folgende.1. Von Althaus 1 2 zeigte, dafs die Anziehung von zwei Dräh-ten bei gleichlaufender elektrischer Strömung aus der Theorieeines doppelt bipolaren Transversalmagnetismus weit leichterund consequenter, als nach Ampere erklärt werden könne; al-lein dieser Einwurf W’ar zunächst nur gegen die anfänglich ver-suchte Ableitung dieser Erscheinung aus elektrischen Strömun-gen, als solche, gerichtet, 2. De la Riye* und, wie esscheint mit ihm übereinstimmend, Faraday 3 glaubten, dafsdie Erscheinungen, welche der von ersterem angegebene schwim-mende elektromagnetische Apparat darbietet, aus ampere’sTheorie nicht wohl erklärlich sey, wovon aber das Gegentheilschon ausführlich gezeigt ist 4 , 3. Einige Verschiedenheiten,welche Faraday 5 6 zwischen einem Stahlmagnete und einem ausschraubenförmig gewundenem Drahte bestehenden auffmdet, sindnach dem Urtheile dieses Physikers selbst nicht sehr bedeutend,indem übrigens die Aehnlichkeit noch viel zu grofs ist, als dafssich hieraus ein entscheidendes Argument gegen die Zulässig-keit der Theorie hernehmen liefse. 4, Endlich verdient einEinwurf; welchen de la Rive^ aus dem Verhalten eines ineiner horizontalen Ebene beweglichen horizontalen Leiters mitzwei herabhängenden Armen hernimmt, nur deswegen kurz er-wähnt zu werden, um nicht übersehen zu scheinen. Uebri-gens aber sind alle Bewegungen solcher elektromagnetischerDrähte so vielfach untersucht, wie auch die mitgetheilte Be-schreibung derselben darthut, dafs hieraus kein Gegenbeweishergenommen werden kann, und aufserdem stimmt das von dela Rive beobachtete Verhalten genau mit den übrigen Phäno-menen solcher Leiter überein.

1 Versuche über deu Elektromagnetismus u. s. w. S. 21 ii'.

2 G. LXX1. 113.

3 Ebeud. S. 149.

4 Demonferrand a. a. O. §. 50.

5 G. LXXI. 164.

6 G. LXXII. 130. Vergl. Gilbert ebeud. S. 221.