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Dritter Band. E.
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Theorie.

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ren nach der andern momentan frei werden', und weil diesePulsus einander der Zeit nach so nahe liegen, so scheint unsihre Wirkung eine continuirliche. In wie vielen Sectoren desQuerschnittes eines z. B. cylinderförmigen elektrischen Leitersdie Trennung der Magnetismen erfolgt, oder mit andern Wor-ten , wie viele ungleiche polare Linien bei jedem Pulsus ent-stehen , ob die Zahl derselben nach der Dicke des Leiters undder Starke der Elektficität verschieden ist, diese Fragen lassensich nicht beantworten, es ist sogar noch zu frühzeitig, hier-über nur einmal eine wahrscheinliche Hypothese zu versuchen,so lange eine Hauptfrage noch nicht völlig entschieden ist, näm-lich ob wir in Gemälsheit einer einzigen elektrischen Strömungnur eine einfache, oder in Folge einer zweifachen und entge-gengesetzten eine doppelte Wirkung auf den Magnetismus an-zunehmen haben, oder ob endlich in der Ausgleichung beiderdie momentane Erregung des Magnetismus zu suchen ist. Aufgleiche Weise mögte ich nicht darüber entscheiden, nach wel-cher Seite hierbei der nordpolare Magnetismus gerückt werde,indem dieses von der Ansicht abhängt, ob man den Nordpol der Nadel z. B. durch den nordpolaren Magnetismus zurück-gestofsen, oder im Strome desselben bei der plötzlichen Tren-nung mit fortgerissen werden läfst. Ohne den verschiedenenVorstellungsarten jedes Einzelnen rücksichtlich dieser beidenFräsen vorsreifen zu wollen, indem diese Bemerkunsen ohne-hin, wie gesagt, keineswegs als eine vollständige Theorie an-zusehen sind, bin ich doch in Ansehung der ersteren geneigt,mit Seedeck eine zwar nicht unendliche, aber doch eine sehrgrofse Menge Trennungspnncte anzunehmen, schon deswegen,weil die Fortführuns der setrennten Masnetismen durch einenverhältnifsmäfsig beträchtlichen Raum im Umfange des Leitersweder mit der Geschwindigkeit der einzeln erfolgenden Pulsus,noch mit der ruhigen und wirkungslosen Herstellung des Indif-ferenzzustandes übereinstimmt *. Hinsichtlich der letzterenmögte ich lieber im Widerspruche mit Pohl die Trennung soannehmen, dafs der nordpolare Magnetismus bei einer von N.nach S. gerichteten elektrischen Strömung von der unteren Flä-che des Leiters an gerechnet, in der Richtung nach O. durch dasZenith nach W. und so zurück zu liegen käme, weil es mir na-

1 Hiergegen scheinen Fow/s Versuche (oben III. C. 18) zu streiten.