Band 
Dritter Band. E.
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Elektrometer.

det demnach die Grundlage jeder wahren Elehtromelrie. Isteine solche gewonnen, so sind ehen damit auch Elektrome-ter ausführbar, und zwar, wie dieses bei allen ächten Me-tern der Fall ist, vergleichbare, welche allenthalben die-selbe Sprache reden, und eine genaue Vergleichung derBeobachtungen der Physiker über die Stärke der E. unterden verschiedensten Umständen an allen Orten und zu al-len Zeiten zulassen. Um in die Darstellung dieser wich-tigen Lehre so viel Ordnung und Klarheit wie möglich zubringen, wird es am angemessensten seyn, in diesem Arti-kel nur erst eine historische Aufzählung der verschiede-nen Aenderungen, die mit diesen Instrumenten vorgenom-men worden sind, und ihrer allmäligen Verbesserungen,und zugleich eine genauere, durch Abbildungen erläu-terte, Beschreibung dpr brauchbarsten derselben zu lie-fern , ttnd in dem folgenden Artikel i Elehtrometrie , dieGrundsätze zu erörtern, nach welchen der Werth unddie Brauchbarkeit dieser verschiedenen Instrumente zu beur-theilen ist.

In Rücksicht auf die verschiedenen Zwecke, welchendiese Instrumente genügen sollen, lassen sie sich unter ver-schiedene Classen bringen. Bei einigen derselben ging näm-lieh das Haupt-Augenmerk der Erfinder mehr dahin, denPhysikern ein Instrument in die Hände zu geben ^ durchwelches sehr schwache Grade von E. noch erkennbar ge-macht werden sollten, welche Gattung von Elektrometerndaher auch von einigen mit dem Namen Mikro — Elektro-meter belegt wurden, andere dagegen wurden gerade um-gekehrt für die höheren Grade der E. eingerichtet, die manMega - Elektrometer nennen könnte, noch andere wur-den vorzüglich erdacht, um die Grade der verstärkten E.hei geladenen Flaschen und Batterieen genauer zu bestim-men , sogenannte Ladungs - oder slu&ladeelehtrometer, end-lich wurden einige besonders für die Untersuchung der at-mosphärischen E., sogenannte Luftelehtrometer eingerichtet.Da jedoch einige Instrumente mehreren dieser Zwecke zugleich