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El eklroraeter,
trisirten Körper, so gehen die Korkkiigelchen abermals mit dervon letzterem vorher gebundenen und nunmehr frei werdenden,der seinigen entgegengesetzten E. aus einander, und zwar ebenso stark, als sie vorher durch die mit der seinigen gleichartigeE. divergirten, und diese E. wird sich lange Zeit, bei rechttrockener Witterung Stunden lang fast ungeschwächt erhalten.Bringt man irgend einen Körper, dessen freie E. man untersu-chen will, gegen die Kappe EE., so werden die Korke des Elek-trometers durch ihr Zusammen - oder weiteres Auseinandergehendie Art seiner E. anzeigen, indem Ersteres durch eine derjeni-gen der Korkkügelchen entgegengesetzte, Letzteres durch einemit der ihrigen gleichartige E. bewirkt wird. Es bedarf kaumerinnert zu werden, dafs dieses Instrument in der beschriebe-nen Einrichtung ein blofses Elektroskop und kein Elektrome-ter ist.
Mit diesem Flaschenelektrometer Cavallo’s kommt imWesentlichen das so bekannte Goldblattelehtrometer Bennet’süberein, nur dafs statt der Korkkiigelchen Goldblättchen zumelektroskopischen Körper gebraucht sind, wodurch dieses Elek-trometer ungemein an Empfindlichkeit gewonnen hat, und einwahräs Mikroelektrometer darstellt. Amt ah am Bexnet hat imJahre 1787 eine Beschreibung und Abbildung davon 1 gegeben,und Boeckmasn hat seinen Gebrauch zuerst in Deutschland 2bekannt gemacht, wo sich eine Beschreibung und Abbildungdes von ihm in einigen Puncten abgeänderten Instrumentes fin-
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138. det. Das wesentlich Neue an demselben sind die Streifen vongeschlagenem Golde, etwa 2 Linien breit und 18—20 Linienlang. Diese hängen an den Seitenflächen der keilförmigen Zu-Schärfung eines Stückes Holz, oder noch besser Zinns, woransie mit ein wenig Eierweifs oder Firnifs angeklebt werden, dichtneben einander und parallel unter sich in der Mitte eines Glas-cylinders herab, welcher etwa 1,5 Z. im Durchmesser hat undungefähr 3,5 Z. hoch ist. Damit diese Glasröhre noch besserisolire, wird der obere Theil derselben etwa auf eine Streckevon einem Zoll mit Siegellack oder gutem Bernsteinfirnifs über-zogen , der untere Theil der Röhre geht etwas gedrängt in eine