Elektrometer.
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lade - Elektrometer auch ein abgesondertes Stück für sich aus-machen, dessen Glasröhre F an ihrem anderen Ende in einenmessingenen Knopf endigt, der in einen kleinen Stiel ausgeht,den man in eine dazu passende Hülse des Knopfes jeder beliebi-gen LeidnerFlasche stecken kann. Vorzüglich nützlich ist die-ses Instrument um die Starke der el. Erschiitterungsfunken beiihrer arzneilichen Anwendung uiit der gröfsten Genauigkeit ab-zumessen, und mit den kleinsten Graden derselben den Anfangzu machen *.
Noch gebräuchlicher, vorzüglich zur Bestimmung der Stärkeder Ladung von Batterieen ist das s. g. sldam* .\cfie Ladungselek-trometer, das aber mit mehr Recht das Brook’sche genannt zu
werden verdient, da Jobs Bhomk der eigentliche Erfinder des-
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selben ist 1 2 . Nach der von Brook angegebenen Einrichtung ist
dasselbe bestimmt, die Stärke der abstofsenden Kraft an einerLeidner Flasche oder Batterie, aber auch an einem elektrisirtenConductor, sowohl in Granen als in Graden, die auf einemZiflferblatte verzeichnet sind, anzugeben. Die Arme g. 1 undg. 2 nebst den Kugeln C und E sind alle hohl, und von dünnemMessingblech verfertigt, damit sie so leicht als möglich ausfal-len. Sie sind beide beweglich, während der etwas gekrümmteArm g. 3 mit der Kugel F und der Arm g. 4 mit der Kugel G un-beweglich sind. Der Arm g. 2 mit seiner Kugel E stellt eigent-lich eine Schnellwaage vor, an welcher ein breiter Ring a ver-schiebbar ist. Innerhalb der hohlen Kugel D ist die Axe dieserSchnellwaage und der kürzere Arm, woran sich ein Bleigewichtbefindet, das mit dem langen Arme und der Kugel daran nebstdem Schieber, wenn er eine bestimmte Lage am Arme hat, ge-nau im Gleichgewichte ist, so dafs der Arm g.2 in horizon-taler Lage sich befindet, lind die Kugel E ohne Gewicht undDruck auf der Kugel G ruht. Der Stand des Schiebers in dieserLage wird mit 0 bezeichnet. Dann bringt man, nachdem man
1 Vergl. Elektricität , medicinische.
2 Kino erste Beschreibung daron findet sich in dem 72sten Baudeder Philos. Transactions, hierauf hat Adams in seiuem Kssay oaelectricity (Versuch über die Elektricität S. 221) eine Abbildung da-von geliefert, doch findet sich die ausführlichste und durch zweiKupfertafelu erläuterte Beschreibung desselben in einer eigenen SchriitBrook’s. Job. Rrook’s vermischte Erfahrungen über E. u. s. w. übers*von Dr. Karl Kühn. Leipz. 1790.
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