E Jektrometrie.
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vorhergehenden Artikel beschrieben sind. Daselbst ist abergleichfalls gesagt, dafs verschiedene sogenannte Elektrometernicht eigentlich diesen Namen verdienen, sondern billig nur Elek-troskope heifsen miifsten, welches dann die Einführung einesbis jetzt nicht gangharen Namens, Eleklroskopie , zu erfordernscheint. Weil aber hierunter nichts anders gehören würde, alsdie Untersuchung der Anwesenheit von Elektricität überhaupt,so bedarf es weder dieser besonderen Bezeichnung, noch aucheiner Erläuterung derselben. Weil ferner die galvanische Elek-tricität mit der gemeinen Reibungselektricität nach der jetzt be-stehenden Ansicht der Physiker ihrem Wesen nach identisch ist,die Magnetnadel aber die geringsten Spuren von jener anzuzei-gen und die Stärke derselben zu messen benutzt wird, so könnteauch das Verhalten dieser letzteren bei der Untersuchung derElektroinetrie mit berücksichtigt werden. Man hat dem hier-nach construirten Werkzeuge aber den Namen Galvanometergegeben, und da das Verhalten desselben mit dem der feinstenElektroskope im Wesentlichen zusammenfüllt, so wird es bil—lig hier nicht besonders berücksichtigt. Endlich haben einige
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Elektrometer in ilxrer Construction das Mittel, die Art der Elek-tricität, ob sie -f- oder — sey, jedesmal sogleich anzuzeigen.Man könnte daher die Sprache dieser Werkzeuge und die Mit-tel, deren man sich bedient, um auch vermittelst der übrigendie Art der vorhandenen Elektricität zu erforschen, unter dieElektrometrie rechnen. Weil dieses aber kein eigentliches Mes-sen erfordert, und das Verfahren bei den verschiedenen Elek-trometern schon angegeben ist, so wird es hier billig übergan-gen. Die Elektrometrie ist sonach auf zwei Stücke beschränkt,nämlich zuerst auf die Ausmessung der absoluten Stärke derElektricität, und zweitens auf die Untersuchung der relativenIVirkuugsfähigkeit derselben mit Rücksicht auf die verschie-dene Entfernung von dem eigentlichen Sitze derselben,
A. Messung der absoluten Stärke der Elek-tricität.
Insofern die Elektricität noch nicht für sich dargestellt ist,kann es auch keine absolute Messung derselben geben, vielmehrsetzt man sie der Stärke ihrer Wirkungen proportional, wie die-ses auch bei der Ausmessung der Wärme der Fall ist. Die ver-schiedenen Arten ihrer Messung müssen sich sonach auf ihre