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Elektrophor.
bestimmten Gewichte seyn , wenn man , namentlich die Stärkeder Elektricität bei Maschinen , messen wollte *,
M.
Elektro]) hör.
Beständiger Elektricitätslräger ; Electro -phorus perpetuus; Electrophore perpetuel; Electro~phor y ein seit dem Jahre 1775 durch Alexander Volta ein-geführtes Instrument, wodurch man eine lange Zeit elektrisirenkann, ohne die E. aufs Neue erregen zu dürfen. Es vertritt dieStelle einer sehr einfachen und wohlfeilen Elektrisirmaschine.
Schon vor der Erfindung des, im engeren Sinne sogenann-ten , Elektrophors war dasselbe unter einer andern Form seinenwesentlichen Bestandteilen nach schon darnestellt, Der umdie Elektricitätslehre so hoch verdiente Wilke hatte nämlichschon im Jahre 1762 in seinen Untersuchungen über die entge-gengesetzten Elektricitäten 1 2 eine Art von beständigem Elektro-phor an einer entladenen Glasscheibe, deren isolirte Belegesich von derselben nach der Entladung abziehen und wiederdaran anbringen liefsen, den Physikern in die Hände gegeben.Et bemerkte 3 , dafs diese Belege, nachdem man den el. Stofsdurch Anlegung der Hände an dieselben herausgenommen, undzum Ueberflusse dieselben eine kurze Zeit damit in Berührunggelassen hatte, 1. zwar nicht die geringste E. mehr zeigen, solange sie am Glase liegen, sobald man sie aber beide, oder jedefür sich vom Glase abführt, eine überaus starke Funken gebendeE. zeigen, die in ihnen von entgegengesetzter Natur ist, undzwar in der während der Ladung positiv gewesenen Belegungsich als negative, in der negativen Belegung dagegen als posi-tive verhält; 2. dafs diese Elektricitäten wieder gänzlich ver-schwinden , wenn man die beiden Belege, ohne sie zu berüh-ren , wieder zum Glase führt; 3. dafs wenn man diese Elektri-
1 Da die sogenannte unterirdische Elektrometrie, die durch Pek-*et u. a. ausgeübte Metall - und Wasser-Fühlerei, mit der eigentli-chen Elektrometrie durchaus nichts gemein hat, überhaupt aber nichtzur Elektrometrie gehört, so ist sie hier ganz übergangen. Vergl.Elektrophor a. E. und Kraft.
2 Schwed. Abh. für das Jahr 1762. XXIV. Band. *
3 a. a. O. S. 271.