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E lektro plior.
Aufserdem ist es kaum möglich, bei dem gewöhnlichen Verfah-ren die Oberfläche Vollkommen eben darzustellen, wovon esdoch wesentlich abhängt, dafs der Deckel mit seiner ebenenOberfläche so genau und vollkommen, wie möglich, anschliefsenkönne. Allen diesen Unvollkommenheiten wird durch das nach-folgende Verfahren abjreholfen.
Auf einer vollkommen ebenen gut polirten MarmorplatteWird ein Stück Zinnfolie, etwas gröfser als der Kuchen desElektrophor werden soll, ausgebreitet, und auf dieselbe einRing von dem Diameter und der Höhe des Harzkuchens aufge-setzt , entweder Vön Blei oder Holz, um welchen gleichfallsStanniol übergeschlagen wird, so dafs die Harzmasse nicht inBerührung mit dem Holze oder Bleie kommen kann. In dieseForm wird die oben vön mir empfohlene Masse gegossen, Undnachdem sie so weit erkaltet ist, dafs die obere Fläche noch et-was weich ist, wird eine Stanniolplatte und auf diese eine zweitegleichfalls vollkommen ebene Marmorplatte, öder auch eineScheibe von recht ebenem Spiegelglase aufgelegt, und mit Ge-wichten bis zu 10 Pfund beschwert, die man etwa 24 Stundendarauf liegen läfst. Durch dieses Pressen bekommt die Harz-platte eine vollkommen ebene Oberfläche, vorausgesetzt dafsdie aufgelegte Marmorplatte oder Glasscheibe hinlänglich ebenwar, worauf man sich bei einer guten Spiegelscheibe Verlassenkann. Der erhaltene Harzküchen adhärirt nicht an dem Stan-niol des Ringes, oder kann wenigstens leicht davoh losgetrenntwerden. Er wird dann auf derselben Stanniolplatte, auf wel-che er gegossen war, auf eine hölzerne Unterlage gelegt, undum ihn daselbst festzuhalten, kann man eine hölzerne Umge-bung über den Kuchen oberhalb etwas greifen lassen, die mandurch hölzerne Schrauben an die Unterlage befestigt. Zum Dek-kel dieser geprefsten Elektrophore mit ganz freiem, nirgend an-geschmolzenem , Kuchen , bediene ich mich runder Scheibenvon Spiegelglas, welche an ihrer Unterfläche auf das sorgfäl-tigste mit Stanniol, oder Silberschaum überzogen, an ihremRande umher durch einen wohl abgerundeten zinnenen Ring,der frei darauf liegt, und den Rand einschliefst, gegen allesAusströmen von E. gesichert, und in ihrer Mitte mit einer wohlüberfirnifsten Glasstange als Handhabe versehen sind, und wel-che unten eine wohl iiberfirnifste hölzerne Fassung haben, diein eine auf das Glas gekittete hölzerne Schraube eingeschraubt wird.