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P e n d e 1 s c li w i n g u n g e n.
sam selbst überlassen, so erfolgte die Schwingung kreisförmigvon der Hechten zur Linken, wenn das Pendel mit der rechtenHand gehalten wurde, von der Linken zur Rechten aber, wennes sich in der linken Hand befand. Da das Auge beim An-schauen einer Figür dieselbe nicht in allen Puncten zugleich fi-xiren kann, so bekommt es die Vorstellung von einem Kreiseeigentlich nur dadurch, dafs es dieselbe continuirlich von I’unctzu Punct verfolgt. Nun ist aber Gesicht uud Getaste von derNatur in eine so innige Beziehung gesetzt, dafs die Hand beijeder Gesichtsvorstellung gleichsam unwillkürlich strebt, die-selbe durch Betastung des gesehenen Gegenstandes zu berichti-gen, wobei die rechte Hand ihrer mechanischen Einrichtung ge-niafs ohne besondern Einilufs des Willens geneigter seyn wird,sich gegen die Linke, und die Linke gegen die Rechte zu be-■weüen. Hält man demnach das Pendel über eine runde Scheibe,oder über jeden beliebigen Kreis, der zu grofs ist, um als einI’unct in allen Theilen zugleich fixirt werden zu können , oderklein genug, um eine gleichzeitige Beachtung des Pendels zuzu-lassen , so fällt das Auge zunächst wechselsweise bald auf dasPendel, bald auf den Kreis, denn beide sind ihm als Objectegegeben, wodurch zwischen dem zuerst iixirten Puncte und demPendel eine geradlinige Bewegung des Auges und demnächstder Hand entsteht. Zu gleicher Zeit aber wird das Auge dispo-nirt, den Kreis seiner Peripherie nach zu Umlaufen, wefswegendie neradlinige Schwininrnii des Pendels sogleich in eine kreis-förmige übergeht, wobei das Auge durch Aufmerksamkeit aufdie rechte Hand bestimmt wird, links, auf die linke Hand rechtszu laufen, in welcher Richtung lüerauf die Bewegung der Handund des Pendels folgt.“
ln dieser Art sind nun sehr mannisfaltijie Veränderungen,die sich in den Bewegungen des Pendels, nach Verschiedenheitder Form der untergelegten Körper, nach der Art wie das Augediese Körper fixirt, ereignen können, sehr befriedigend erklärt,und selbst die sogenannten Gegensätze, oder Polaritäten in die-sen Bewegungen sehr einleuchtend gemacht. Der Verf. bemerkt,dafs auch alle mögliche Bewegungen des Pendels erfolgten,wenn dieses in freier Luft gehalten wurde, und man sich diemilbigen Figuren lebhaft einbildete, und so findet er auch dieTäuschungen in Rücksicht auf die entgegengesetzte Richtung derBewegungen über sogenannten polarisirendcn, oder polarisch