Band 
Dritter Band. E.
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Erde.

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gung an Glocken zu schlagen, und den Beobachter aufmerksamzu machen. Die wirkliche Ausführung des Vorschlags würdemit weit gröfseren Schwierigkeiten verbunden seyn , als durchden unsichern Nutzen einer solchen Vorrichtung aufgewogenwerden konnten. M.

Erde.

Erden; Terrae ; Terres , Earths. Unter Erde ver-standen die älteren Chemiker eine einfache, solide, feuerbestän-dige, farblose, geschmacklose und nicht im Wasser lösliche Ma-terie. Später zeigte sich, dafs es mehrere dergleichen Erdengäbe , welche sich nicht auf einander zurückführen lassen > undes wurden verschiedenartige Erden unterschieden. Endlichzeigte H. Davt, dafs sie alle aus eigenthiimlichen Metallen oderdiesen ähnlichen Substanzen und aus SauerstofF bestehen, so wiesie auch in ihren chemischen Verhältnissen mit den übrigen Me-talloxyden (die Alkalien mit inbegriffen) so sehr Übereinkom-men , dafs eine genaue Abgrenzung unmöglich ist. Heutzutagewerden allgemein zu den Erden gerechnet: die Zirkon-, Alaun-,Sofs - nnd Ytter-Erde; bald zu den Erden, bald zu den Säu-ren zählt man die Kieselerde; bald zu den Erden, als alkalischeErden, bald zu den Alkalien die Bitter-Kalk-Strontian - undBaryt - Erde 1 , und auch das Ceriumoxydul hat so grofse Aehn-liclikeit mit der Yttererde, dafs es schon von lVLAritOTic denErden beigeziÜilt wurde. G.

Erde.

Erdkugel, Erdball; Terra , Globus terraqueus,glolms terrestris ; Terre; Earth .

Man bezeichnet hiermit denjenigen Planeten, welchen wirbewohnen. Als hauptsächlichste Theile der hierher gehörigenUntersuchung lassen sich betrachten die Bewegung dieses Kör-pers um seine ^lxe und im lKellrau nie , überhaupt die Stelle,welche derselbe im Sonnensysteme unter den übrigen Planeteneinnimmt, die Gröf.\e upd Gestalt der Erde, ihre Dichtigkeit

1 S. Alkali.