Band 
Dritter Band. E.
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Erde,

dargestellt wurde. Sind hiernach die Langen der gemessenenGrade g und G, die ihnen zugehörigen geographischen Breitensp und <f , so ist der Unterschied beider Axen

3 (G. Sin. 2 q) — g Sin. 2

welches, die grofse Axe als Einheit angenommen die Abplat-tung giebt.

Diese Formel wird für unsem Zweck genügen, um zu ver-suchen , wie genau die vorliegende Frage über die eigentlicheGestalt der Erde bisher durch die verschiedenen Messungen ent-schieden ist; denn die folgenden Betrachtungen werden ohne-hin zeigen, dafs nicht sowohl die Methode der Berechnung,als vielmehr die Unsicherheit der zum Grunde liegenden Grö-fsen eine noch immer herrschende Ungesvifsheit veranlalst. lngröfster Allgemeinheit ist das Problem, aus gemessenen Meri-diangraden die Gestalt der Erde zu bestimmen, durch La Plackuntersucht 1 . Dieser nimmt die Gradmessungen in Peru , aufdem Cap , in Pensilvanien , die italienische } die neue franzö-sische bis Barcellona und die Oesterreichische in Rechnung,

1

—. Wird die Berech-

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und findet danach die Abplattung = —

nun>r so ansestellt, dafs die Summe der bei den Messungen be-

O O / o

gangenen Fehler = 0 werde, so folgt aus allen diesen Messun-

gen eine Abplattung von

1

312'

Die Messungen von Dünkir-

chen bis Montjouy für sich berechnet geben nach La Plack

. allein er bemerkt dabei sogleich, dafs

diese Gröfse weder mit dem Gesetze der Schwere noch mitden Erscheinungen der Präcession und Nutation übereinstimme,

1

welche keine gröfsere Abplattung als "TjTjQ gestatten. Indem

nun die bei der französischen Messung begangenen Felder, wennman ans derselben diesen Werth ableiten wollte, gröfser seynmüfsten, als sie nach der Wahrscheinlichkeit bei so genauenOperationen seyn können, so vsrmuthet La Plack, dafs die

eine Abplattung =

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1 Me'c. cül. Liv. UI. vorzüglich Cliap. 4. u. 5.