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Breitengradmessungen.
Dieses mittlere Resultat stimmt ziemlich nahe mit demjeni-gen überein, welches die peruanische Messung mit der franzö-sischen giebt, und welches von nr Lambke und von v. Zachgleich grofs gefunden ist *. Eine Vergleichung der einzelnenWerthe unter einander zeigt, dafs die englische Messung diegröfsten Abweichungen von dem mittleren Resultate giebt, wel-che aber einander entgegengesetzt sich wieder compensiren, dieaus der französischen und aus der lappländischen gefundeneAbplattung kommt aber derjenigen am nächsten, welche dieneuesten Pendelmessungen gegeben haben. Aufserdem giebt dieZusammenstellung des zweiten Ostindischen Grades mit demPeruanischen ein auffallend abweichendes Resultat. Es scheintmir weniger der Sache angemessen, diese Abweichung von einerunregehnäfsigen Krümmnng der Erde abzuleiten , als vielmehreinen Fehler in der Messung, namentlich in den Breitenbestim-mungen beizulegen, weil dieser Grad gerade zwischen zweisehr genau übereinstimmenden liegt. "Werden aber die aus die-sen Graden abgeleiteten Bestimmungen der Abplattuug wegge-lassen, so ist dieselbe nach dem mittleren Resultate=0,00327931
oder = ;
304,9
Bei der im Ganzen geringen Ahweichung der Resultate ausgenauen Messungen mit diesem mittleren Werthe wird es dochmindestens wahrscheinlich, dar* unsere Erde ein regelmäfsiggekrümmtes elliptisches Sphäroid (gllipsoide de revolutioil)sey, dessen Gröfse und Gestalt allerdings durch genaue Messun-gen an geeigneten Orten, vorzüglich in Hachen Gegenden mitwenigstens sehr genäherter Genauigkeit bestimmt werden könnte.
o o o
Zum Beschlüsse dieser Untersuchung möge es noch erlaubtseyn, das gefundene Resultat mit einigen von anderen erhalte-nen zu vergleichen. Rodiuouez 1 2 findet aus einer Zusammen-stellung der Gradmessungen am slequator, in Bengalen, Frant-
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