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Erde».
1. Die Abplattung der südlichen Halbkugel unterscheidetsich nicht merklich von der der nördlichen.
2. Beide sind gröfser als , welche Excentricität aus den
Ungleichheiten des Mondes gefunden ist.
3. Die Berechnungen der Pendelschwingungen einzeln fürdie südliche und die nördliche Halbkugel geben die Abplattung
1 j 1
“280 tmd 282 ‘
4- Die Parallele haben keine regelmäfsige Krümmung, unddie Erde kann daher nicht als ein regelmäßiges ellipsoidischesSphäroid (solide de revolution) angesehen werden, wi*dieses auch schon aus früheren Beobachtungen in der alten undneuen Welt hervorgeht.
5- Die Versuche zu Ile de France, Guam und IVTowi,verglichen mit denen zu J , aris geben eine grcifsere Differenzder Pendelschwingungen , als mit der Theorie verträglich ist,und man mufs daher eine bedeutende Uitgleicldieit der fcrdge-Stalt an diesen drei Orten annehmen.
6. Wenn man diese drei Versuchsreihen W'egläfst, welchedem Einflüsse örtlicher Bedingungen zu sehr unterliegen, so
1
wird die mittlere Abplattung des Erdballes = ^ gefunden’
bei welchem endlichen Resultate der Versuche man vor derHand stehen bleiben mufs, bis die vorliegende Frage durchfortgesetzte Versuche weitere Aufklärung erhält.
Inzwischen stimmt dieses Endresultat mit dem durch Sa-bine gefundenen so nahe überein, als nach der Natur der Beob-achtungen erwartet werden kann, und die folgenden Untersu-chungen werden überhaupt darthun, welche von den hier an-gegebenen Folgerungen richtig sind.
e) Bei weitem die umfassendste, wichtigste und zu denentscheidendsten Resultaten führende Reihe von Beobachtungendes einfachen Secundenpendels, 'welche einen Bogen von13°S.B. bis 80°N. B. in sich begreift, verdankt die gelehrteWelt dem wissenschaftlichen Eifer und den hochherzigen Auf-opferungen Fnglands. Obgleich weniger mühsam und kost-spielig, als die Reisen zur Entdeckung einer nordwestlichenDurchfahrt, ist diese Expedition des Capt. Sabine nicht wenigerfruchtbar für die mathematische Geographie gewesen. Von einem