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Dritter Band. E.
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Erde,

leicht zu erklärenden Modificationen, die letztere bald übertrifFr,bald hinter ihr züriickbleibt, dafs ferner die Luft von der Erdemeistens Wärme erhielt, oft aber auch dieser mittheilt, dannaber von einer imNiveau des Meeres liegenden Ebene an gerech-net mit zunehmender Hohe an ihrer Temperatur nach einemvorerst noch unbestimmten Gesetze abnimmt. Um jedoch einean sich so schwierige Sache in der Darstellung nicht noch mehrzu Verwirren, mögen zuerst die bekannten Thatsachen und dem-nächst die darauf gebaueten theoretischen Bestimmungen folgen.

a. Erfahrungen über die Wärmeabnabme ingröfseren Höhen.

Die Resultate, welche man aus der Messung der Tempe-raturen und der Höhen, denen sie zugehören, erhalten hat,weichen so sehr von eihander ab, dafs es kaum den Anscheinhat, als liefse sich auf diesem Wege überhaupt Gewifsheit er-langen. Folgendes scheint indefs die herrschenden Regeln unddie einflufsreichsten Bedingungen Zu enthalten.

1. Die Jf'ärnteabnahme ist geringer über grofsen Berg-massen und Bergebenen (Plateaus) als über einzelnen Berg-spilzen (Pies). Die meisten Beobachtungen, welche diesesinsbesondere zwischen den Wendekreisen auf America’s hohenBergebenen darthun, verdanken wir dem Eifer A. v. Hüm-boldt’s. Nach ihm findet man auf dem Rücken der Andes ineiner Höhe von 16Ö0 Metern die mittlere Temperatur von Al-gir, auf 2700 M. die von Florenz . Dagegen mufs man an stei-len Bergen tiefer herabsteigen, um in das Klima von Italien und Nordafirica zu kommen. So fand er unter andern 1

Beobachtungs-

örter

Breiten

Höhen

Met.

mittl.

Temp.

Höhe für1°C. Tois.

Quito

0° 13' 17" s

2907

15°,0

125

Popayan

2 16 17 n

1769

20,6

130

Sta. Fe de Bogota

4 35 0

2660

16,5

131

Mexico

19 25 35

2277

16,9

129

| Mittel j | 128,7

Diese Höhen, welche wenig von einander abweichen, sind un-gleich gröfser, als diejenigen, welche sonst bei gleichen Erhe-

1 O. XXXI. 369.