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Dritter Band. E.
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Erde.

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erwärmten, und dadurch specifisch leichter werdenden Luft-theilchen empor steigen, dabei aber zugleich durch ihre Ex-pansion so viele Wärme binden, als bei ihrer Verdichtung freiwird 1 . Dieser letztere Grund in seinem ganzen Umfange ge-nommen besagt Folgendes. Bei dem unaufhörlichen Auf- undNieder-Steigen der Luftmassen findet gleichmäfsig Verdünnungund Verdichtung derselben statt. Indem aber durch erstereWärme gebunden, durch letztere aber entbunden wird, so wer-den die aufsteigenden Lufttheilchen durch Expansion so vielkälter, die herabsinkenden durch Compression so viel wärmer,um die Differenz der Temperatur in grölseren und geringerenErhebungen über die Meeresfläche stets gleichbleibend zu erhal-ten. Eine nähere Prüfung dieses theoretischen Satzes wird er-geben, in wie weit derselbe mit der Erfahrung übereinstimmt.

Man kann nicht in Abrede stellen, dafs diese beiden zu-sammenwirkenden Ursachen das vorliegende Phänomen 'eben so

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vollständig als deutlich zu erklären scheinen, lndefs will ichbeide einer genauen Prüfung unterwerfen, und dann angeben,zu welchem Resultate diese führt, wobei ich mich in Vorausauf diejenigen Untersuchungen beziehe, welche in der Folgeunter den Artikeln Klima , Temperatur und Wärme angestelltwerden sollen.

a. Wenn die Erfahrung uns berechtigt, die Wärme derErdoberfläche von der Einwirkung der Sonnenstrahlen abzulei-ten, und wir die Ergebnisse der Versuche berücksichtigen, wo-durch man den aufserordentlichen Einflufs der Dunkelheit undDichtigkeit der durch die Sonnenstrahlen getroffenen Körper aufdie in ihnen erzeugte Wärme aufgefunden hat, so darf man kei-nen Augenblick anstelien, die Wärmeproduction durch diesesMittel in der höchst durchsichtigen Atmosphäre der höheren Ge-genden für verschwindend klein zu halten, oder auch mit d’Au-Burssox = 0 zu setzen, wenigstens wenn von ausgezeichnethohen Bergspitzen die Rede ist. Die grolse Kälte in den obe-ren Luftschichten scheint somit aus der Abwesenheit eines wär-megebenden Mittels leicht erklärlich. Bezieht sich indefs dieUntersuchung auf die Kälte der Berge , so stellt sich die Sache

1 Unter vielen Autoritäten erwähne ich nur d’Acbcisso» a. a. O.PortusR Tratte anal, de la Chaleur. p, Vf. La Piack Me'c, CdJ.V. 87 ff.