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Erde.
jetzigen Lagerstätte, und das Zwischenliegen von Thälem undbedeutend hohen Dergen. Dolomieu nimmt daher an, diezwischenliegenden Thäler seyen früher ausgefüllt gewesen, sodafs sie auf der geneigten Ebene herabgleiten konnten. Nachden neuesten Ansichten der meisten Geognosten sind sie auf demEise schwimmend von fernen, hauptsächlich nördlichen, Ge-genden an ihre jetzigen Fundorte gelangt, welche Hypothesedadurch unterstützt wird, dafs man grofse Massen dieser Artauf dem Treibeise der Polarmeere wirklich herumtreibend ge-sehen hat. Das letztere Factum ist zwar gewifs, allein die Hy-pothese erklärt nicht einmal den Transport der Blöcke an denKüsten des Baltischen Meeres, War nämlich der Spiegel desMeeres zur Zeit, als jene Steine bewegt wurden, nicht höherals jetzt, so ist die Sache unmöglich; war er aber höher, sokonnte im offenen Meere das Polar - oder nördliche Treibeisnicht bis dorthin gelangen, indem zwar die Ostsee in seltenenFällen gefriert, aber blofs als eingeschlossenes Meer. Denkenwir uns dasselbe mit dem atlantischen Meere durch höherenStand vereinigt, so konnte es eben so wenig gefrieren, als die-ses, und das Treibeis, noch dazu in solchen Massen, als zumTransporte dieser Blöcke erforderlich seyn würden, gelangt be-kanntlich nicht einmal bis zu den Schottländischen Inseln, vielweniger also bis nach Hannover, Potsdam, Wittenberg u. s. w.Dafs aber diese Hypothese nicht ausreiche, um das Vorkommenderselben auf dem Jura, in Frankreich, China oder gar in derNähe des Vorgebirges der guten Hoffnung zu erklären, fälltohne Weiteres von selbst in die Augen. Mir scheint dahernoch immer d’Aubuisson’s 1 Ansicht die genügendste zu seyn,wonach sie Bruchstücke zerstörter Granitberge in gröfserer odergeringerer Entfernung von ihrer gegenwärtigen Lagerstätte sind,welche, selbst verwittert, diese Ueberbleibsel zurückgelassenhaben. Dafs sie bei einem früheren Wasserstande oder auchdurch andere Fluthen, von deren Wirksamkeit noch sonstigemehrfache Spuren vorhanden sind, fortgestofsen, in manchenFällen ganz eigentlich fortgeschwemmt seyn mögen, dafs sie
1 a. a. O, Vergl. Schweigg. J. XXV. 16. Hiermit im Einklängesteht die eigenthümliche Lage der bekannten Granitblöcke in Corn-wallis, und Wac-Cullochs Erklärung der Art, wie sie an ihren jetzi-gen Ort gekommen sind. S. ßrewster’s Journ. V. 46.