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Erde.
Hiigel und Berge meistens von rundlicher Form. An seinen bei-den Grenzen findet sich Thonmergel.
Diese Felsart wechselt nach oben mit weifsem, oder Quader-Sandstein. Letzterer ist von der Art seiner Zerklüftung undseiner Anwendung zum Bauen benannt, besteht aus feinen,sehr gleichförmigen, durch ein thonhaltiges, in geringer Mengevorhandenes Bindemittel verbunden. Die Farbe desselben istgraulich oder gelblich weifs, selten durch Eisen rclthlich gefärbt,er führt nur sparsam fremdartige Einmengungen, und Verstei-nerungen nur da , wo er unmittelbar auf Kalkfelsen ruhet. DieSchichtungen desselben sind sehr kenntlich, die Zerklüftungenschneiden einander oft in rechten Winkeln, und durch beidesentsteht die Bildung eigentlicher Quadern.
e. Wechselnde Lager von Qundersandstein und Gryphiten-halh. Hierin finden sich viele Reste von Pflanzen aus der Classeder Dikotyledonen vermengt mit denen aus der Classe der Mo-nokotyledonen.
f. Jurakalk , dicht, von muschligem auch spljttrigem Bru-che und sehr lichter, graulich weilser, oder gelblicher Farbe.Es ist dieses eine sehr zusammengesetzte Formation, mit vielemsandhaltigen Mergel wechselnd und durch Beimengung von Thonselbst in Mergel übergehend. Seine durch dünne Thonlagergetrennten Schichten liegen oft horizontal. Er findet sich in La -gern von geringer Mächtigkeit bis zu ganzen Bergen aufgehäuft,am häufigsten am Jura, auf der schwäbischen Alp u. s. w., auchschliefst er sehr ausgedehnte Höhlen ein. Der I.ilhvgraphi-sche Stein, von seiner Anwendung zum Steindrucke benannt,bildet nur eine Abart desselben *.
1 Oft findet man von nnten nach oben hin mergelhaltigen Kalbmit Gryphiten, Roggenstein, Madreporenlager (calcaire ä polipiers).schiefrigen Kalk mit Fischen nnd Krnstaceeu und kugeliches Eisen-oxydhydrat. Auch das Knochentrümmcrgestein , die Knochenbrehzie,ein Conglomerat aus Thierknocheu uud verschiedenen Geschieben vonFelsarten, hauptsächlich Kalkstein, kann hier erwähnt werden. GanzeThiergerippe finden sich nie in demselben, wohl aber alle Arten vonKnochen, selbst menschliche in unordentlicher Lage und nicht eigent-lich versteinert, sondern vielmehr calcinirt. Die Felsart ist vorzüg-lich als niedere Hügel und in Felsspalten an den Küsten des mittel-ländischen Meeres verbreitet. Seine Bildungszcit scheint mit demletzten Aufenthalte des Meeres auf der Oberfläche unserer Erde zu-sammeuzuhängen.