Ebenen,
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im Tartarischen, auch Schamo genannt von Scha, Sand und Mo,ein Haufen; oder Khan-hai, das Sandmeer im Chinesischen ),welche sich der Längo nach von Osten nach Westen zwischenChina, Daurien und Sibirien hinzieht, und auch schlechthindie grofse Wüste genannt wird. An ihrem östlichen Ende istsie nirgend über 100 Stunden breit, und die Caravanenstrafsezwischen Kiachta und Peking durchschneidet davon nur 64Stunden, aber auch dieser Strich ist hinreichend ganze Carava-nen zu vernichten. An ihrem westlichen Ende ist sie weit crö-Iser, nirgend schmaler als 100 Stunden, und nimmt die ganzeWestgrenze von China nordwärts zwischen 32° bis 43° N. B.ein. Hier müssen die Reisenden von Seleginsk oder Kiachta aus auf eine Strecke von 450 Stunden stets die besten Gegendensuchen und mitunter völlige Einöden, 40 bis 100 Stunden breit,passiren. Sie läuft hier in mehrere Zweige aus , und ist an derGrenze von einzelnen Wasserstellen und Weideplätzen durch-schnitten , die aber nicht einmal den africanischen Oasen glei-chen, indem blofs tartarische oder mongolische Horden dorteinen Aufenthalt finden können. Man unterscheidet a. die öst-liche Gobi zwischen Kiachta und Peking , auch die Gobeiskaia-steppe der Russen genannt. Sie ist eine gewifs sehr hoch lie-gende Ebene, eine eigentliche Hochebene, mit grobem Sande,Grus und Kieseln bedeckt, worunter sich farbige und edle Steinebefinden, namentlich sehr schöne Carneole, Chalcedone undCacholong. Eigentlicher Flugsand ist gar nicht vorhanden, ebenwie keine Vegetation, nur selten eine Zwergacazie. Zuweilenzeigen sich Quellen, welche aber sogleich wiederim Sande ver-schwinden und meistens salzig sind. Man hat daher Brunnengegraben und mit Steinen ausgekelzt, allein sie fallen oft zusam-men und enthalten nicht selten salziges Wasser, sind aber mei-stens nur S bis 10 F. tief, und die meiste Zeit mit Eis bedeckt.Die Chinesen haben aufserdem zu Pagul und am Schara-MurinMagazine angelegt, um dem fürchterlichen Mangel an Futter vor-zubeugen ; ihre Couriere legen den Weg von Peking bis Kiachta auf Dromedaren in 51 Tagen zurück, gröfsere Caravanen von500 bis 600 Thieren aber bedürfen längere Zeit, und wenn sieim Herbste reisen, so mufs die Zahl der Pferde sehr vermehrtwerden, weil oft in einer Nacht 10 bis 20 ja sogar 30 Stück vorHunger, Kälte und Ermüdung sterben. Die Caravane des Rei-senden Lasgb hielt einen Rasttag zu Beroldschi Guduck am
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