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England. Jakob!.
lieh Jakob ihm die Herzogswürde. Außerdem ward er mit demHosenband-Orden geschmückt und nicht nur zum Lord Oberrichterin Eyre, zum General der Cavallerie und zum Gouverneur derfünf Häfen (rvaräen ok tlm oiiiguo xorts), sondern sogar auch zumGroß-Admiral von England ernannt. Schon diese GewohnheitJakob's, Staatsstellen wie leere Pfründen zu vergeben, hätte dieEngländer gegen einen König, den sie an und für sich selbst nichtachten konnten, aufbringen müssen. Jakob rief aber außerdem auchnoch im Parlament den erbittertsten Haß gegen sich hervor, weil er nichtnur auf ganz autokratische Weise Geld zu erlangen suchte, sondern sichauch in die furchtbaren Neligions-Streitigkeiten mischte, welche damalswieder einmal an der Tagesordnung waren.
Jakob's Gegner im Parlament waren größtentheils heftige Cal-vinisten oder Puritaner, welche gleich ihrem Calvin stoisch, aber auchfanatisch und, ohne es selbst zu wissen, republikanisch waren. DieFeindschaft des Parlaments war aber damals, eines besonderen Um-standes wegen, für den König furchtbarer, als je zuvor. Das Par-lament begann nämlich nach und nach blos aus unabhängigen Land-Edelleuten und Bürgern zu bestehen, weil gerade damals die Sitte,für die Mitglieder Diäten vom Volke zu erheben, ganz aufhörte undman den Sitz im Unterhause als eine Ehre anzusehen begann, dieneuere Sitte aber, Parlaments-Mitglieder durch Stellen, Ehrenund Pfründen zu gewinnen, noch nicht aufgekommen war. DerKönig war daher genöthigt, auf seine monarchischen Maßregeln zurück-zukommen, wenn er sich nicht gefallen lassen wollte, daß die Abgabenihm sehr karg zugemessen und seine Lieblinge, denen er blindlings Ge-hör schenkte, bei jeder Gelegenheit heftig angegriffen würden. Ein des-potisches Verfahren mußte aber, bei der in den reformirten Secten jenerZeit herrschenden Abneigung gegen absolut monarchische Regierung,auch das Volk selbst erbittern, welches gewiß den Trotz des Unter-hauses misbilligt haben würde, wenn der König an der Verfassungfestgehalten und sich für kurze Zeit Entbehrungen auferlegt hätte.Jakob ging in seiner Behauptung des monarchischen Besteuerungs-Nechtes schon 1614 so weit, daß er, als das Unterhaus eine Con-ferenz mit dem Oberhause in Steuer-Angelegenheiten forderte, ihmsagen ließ, dies sei ein Mti mo tsn^ers, auf welches die Herrensich nicht einlassen sollten, weil dabei gewiß allerlei aufrührerische