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Englaud. Letzte Zeit Karl'S I.
die sich ihm darbot, das englische Heer unter Lambert anzugreifen,und dieser gelangte also nach Jorkshire. Sir Marmaduke Langdalemit seinen tapferen englischen Cavalieren zog den Schotten voran,deren Führer Hamilton nicht allein unfähig, sondern auch feige undnachlässig war, so daß eigentlich niemand commandirte.
Hamilton, der sich auf die Engländer des wackeren Langdaleverließ, zog so langsam, daß er in vierzig Tagen nur achtzig eng-lische Meilen machte. Cromwell erhielt dadurch die nöthige Zeit, umden südlichen Theil von Wales völlig zu bezwingen und Pembrokenach langer Belagerung zu erobern. Endlich schickte Langdale eineBotschaft an Hamilton und ließ ihm sagen: „Er habe die ganz sichereKunde, daß Cromwell nur noch zwei bis drei Tagemärsche von ihnenentfernt und entschlossen sei, sie anzugreifen, sobald er in ihre Nähekomme, ohne sich durch irgend eine Versammlung der Volksmasseum sie her, so groß diese auch sein möge, schrecken zu lassen. DerHerzog möge also doch ja seine bis jetzt ganz zersplitterten und zer-streuten Schaaren sammeln und den Feind erwarten. Er selbst werdediesem entgegen gehen, sich aber nachher auf das Hauptheer zurück-ziehen." Hamilton beachtete diese Warnung durchaus nicht, und wieer vorher dem im Sturmschritte herbeieilenden Cromwell langsamentgegen gezogen war, so blieb er jetzt ruhig liegen. Zum Unglückfür die königliche Sache ließ sich auch noch der Anführer der ausIrland herüber gebrachten schottischen Veteranen, Norton, vordem Haupttreffen, zu welchem es jetzt kam, in der Nacht überraschen.Dieses Treffen, von welchem zunächst das Schicksal von Schottland,dann aber auch das von England abhing, wurde am 18. August1648 beiPreston geliefert. Da in demselben Männer wie Cromwellund Lambert dem Herzoge von Hamilton gegenüber standen, so warder Ausgang vorauszusehen gewesen, nicht aber die Leichtigkeit, mitwelcher der Sieg von Cromwell erfochten wurde, und die gänzlicheVernichtung der schottischen und royalistischen Macht, die eine Folgedavon war. Hamilton und der tapfere Führer der englischenCavaliere (Langdale) wurden auf der Flucht eingeholt und ge-fangen genommen*). Um dieselbe Zeit erfochten Fairfar und Jreton
Clarendon, den wir gern anführen, weil er ja sowohl unter Karl!, alsunter Karl II. Kanzler und Minister war, sagt: 'I'iius tkv nlwlo arm)' (ol