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Deutschland. Beginn des Krieges von 1813.
Die im Osten der Oder befindlichen Reste der alten französischenArmee waren mittlerweile zum Rückzüge über die Elbe genöthigtworden. Dort hatte nämlich der preußische General Bülow,welcher wie Jork schon vor dem Abfalle seines Königs mit denRussen in Verbindung getreten war, den Generalen Tschernitschewund Wittgenstein den Übergang über die Oder möglich gemacht,und der Vice-König Eugen hatte sich in Folge davon am 12. Februaraus Polen zurückziehen müssen. Selbst in Berlin, wohin Eugen zu-nächst marschirt war, hatte er nicht bleiben können. Er war am3. März zugleich mit Augereau von dort aufgebrochen, und hatteeine Stellung diesseit der Elbe eingenommen. Von Leipzig aus,wo er am 9. März sein Haupt-Quartier aufschlug, stützte er sich mitseinem linken Flügel auf Magdeburg, mit dem rechten auf Dresden.In der letzteren Stadt befand sich seit dem 7. März Reynier mit'dem Reste seines Heeres. Am 13. März rückte auch der schrecklicheDavon st mit seinem Corps in Dresden ein. Dieser ließ am19. März zwei Bogen der dortigen Elbe-Brücke sprengen, obgleichdadurch das Vordringen der Russen nicht, gehindert werden konnte,und obgleich wenige Tage vorher, als Reynier die Brücke hatte zer-stören lassen wollen, das erbitterte Volk die französischen Soldatendaran gehindert hatte. Schon am 27. März mußten Reynier undDavoust die Stadt den Russen überlassen. Reynier wollte damalsin Torgau einrücken, ward aber von Thielemann abgewiesen. Da-voust begab sich wieder zum Heere des Vice-Königs, der sich in-zwischen schon hinter die Saale zurückgezogen hatte.
Unterdessen war ein russisches Streif-Corps von Berlin aus be-reits bis Hamburg vorgedrungen, wo sich die durch den Stillstandder Gewerbe und durch französische Zollwächter gedrückte niedereVolksklasse kaum länger im Gehorsam halten ließ, und schon am24. Februar bei einem Aufstande viele Franzosen getödtet wordenwaren. Im Anfange des März war ein größtentheils aus Kosackenbestehendes russisches Corps unter Tettenborn von Berlin ausaufgebrochen, und zunächst nach Mecklenburg-Schwerin gezogen,dessen Herzog sich damals vom Rheinbünde lossagte und an dieAlliirten anschloß. Auf die Nachricht vom Herannahen der Russenwich der französische Commandant in Hamburg, G ouvion St. Cyr,vor ihnen bis Bremen zurück; und Tettenborn's Russen, welche