H.
Haarröhrchen s. Capillarität.
Hängebrücken.
Ports suspendus ; Ericlges of Suspension. Brücken,deren Fahrweg nicht von einer festen Unterlage getragen wird,sondern an einer biegsamen Verbindung beider Ufer aufgehängtist. , Diese Verbindung besteht entweder aus Seilen vonEisendraht, oder aus eisernen Ketten, daher diese Werke auchDrahtbrüchen } oder Kettenbrücken genannt werden. Frü-her wurden unter Hängebrücken vorzüglich diejenigen hölzer-nen Brücken verstanden, deren Fahrweg von einem im Seiten-Geländer und Dach angebrachten hölzernen Sprengwerk getra-gen wurde, wie z. B. die ehemalige Schaffhauser Brücke undeinige Andere.
Die Erfindung der Flängebrücken gehört den Gebirgsländern
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Asiens und America’s an. Starke Seile aus Stroh, Weidenru-then, oder Lianen verfertigt verbinden die felsigen Ufer einesWaldstroms, und der Weg geht über ein Quergeflecht von dün-neren Stricken, das jene zusammenhält*. Reiser oder Bretterbedecken das Letztere, und ein parallel zur Seite gezogenesSeil macht das Geländer dieses schwankenden, dem Tritt der Wan-derer nachgebenden, Baues aus. Alexander vosr FIumboldt,der im Januar 1802 auf der Brücke Penipenbex denFlufs Cha/nbosetzte, giebt derselben eine Länge von 120 Fufs bei 7 FufsBreite. Die Seile von den faserichten Theilen der Wurzel der
1 Eine Abbildung einer solchen Brücke in ihrer einfachsten Ge-stalt sehe man in Rugendas Vues du Bresil. 1827. Beschreibungenvon Augenzeugen finden sich in Legentil la Barbinais nouveau voy.autour du monde T. I. p. 88.
V. Bd.
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