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Heizung.
Menge der letzteren durch Dampfhildnng verloren wird, unddas Bedecken der zu erwärmenden Flüssigkeiten ist um so vielnützlicher, je höher die Temperatur ist, auf welche sie ge-bracht werden sollen.
Der Wärmeverlust durch die umgebende Hiille wird aufeine dreifache Weise erzeugt, nämlich zuerst bei der Wärme-quelle unmittelbar, wenn die Körper nicht alle erzeugte Wärmeaufnehmen, zweitens bei der Fortleitung der erwärmten Stoffebis zum Orte ihrer Benutzuug und drittens an diesem letzterenselbst. Für alle drei gilt meistentheils die gemeinsame Regel,dafs man solche Hüllen anwendet, welche am wenigsten Wärmedurchlassen , und diese sind hauptsächlich lockere, die Wärmeschlecht leitende, Körper und mit blanker Oberfläche versehene.
Zu diesem Ende umgiebt man die Feuerstätte mit mehr oderminder dicken Mänteln von gebrannten Steinen und einem Ue-berzuge von Lehm, leitet heifses Wasser, heifse Luft und Was-serdampf in Röhren von verzinntem Eisenbleche, welche wenigWärme ausstrahlen, schliefst die Leitungsröhren in andere mitzwischenliegender Luftschicht ein, weil die trockene Luft dieWärme schlecht leitet u. s. w. In dieser Allgemeinheit aufge-fafst ist die Aufgabe leicht, und wird erst dann sehr schwierig,wenn man genaue Bestimmungen der Wärmemengen verlangt,welche eine gegebene Hülle bei einem bestimmten Temperatur-unterschiede in einer gemessenen Zeit durchläfst. Die Aufgabekommt in Betrachtung bei der Erzeugung des Dampfes fürDampfmaschinen und der Erhaltung desselben in den Leitröhrenund Stiefeln der letzteren , bei Destilliranlagen , Heizungsappa-raten für Bäder u. s. w., insbesondere aber bei der so allgemei-nen Heizung der Wohnungen. Im Allgemeinenaber ist die Auf-gabe schon oben unter Nr. 1. so weit beantwortet, als genäherteWerthe gefunden werden können, indem scharfe Bestimmungenwegen der zahllosen bedingenden Nebenumstände ganz unmög- ,lieh sind. Es ist dort nämlich nicht die gesammte Wärme an- /genommen, welche durch die Verbrennung der gebräuchlichenBrennstoffe erzeugt wird, sondern nur diejenige, welche ausBeobachtungen im Grofsen gefunden wurde, wobei also derVerlust durch die Wände der Feuerungsräume und der Gefäfseschon mit in Rechnung genommen ist. Die Bestimmung derje-nigen Wärme, welche bei der Fortleitung der erwärmten Me-dien durch die Canäle verloren wird , kann in genäherten Wer-