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[Fünfter Band. H - K.]
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Ofenheizung.

die Stärke des Luftzuges in den Windöfen einen bedeutendenEinflul's haben, und dafs derselbe in der Regel etwas stärkerseyn wird, als gerade erforderlich ist, damit nicht bei nachthei-liger Richtung des Windes Rauch ins Zimmer komme, so folgtmit Gewifsheit, dafs die Windöfen rücksichtlich des gröfseren,bis mehr als zum Doppelten steigenden Redarfs an Brennmate-rial nachstehen, so wenig auch ihre übrigen Vorzüge zu verken-nen sind.

19. Unter den verschiedenen, mir bekannten, Constructio-nen der Oefen theile ich drei init, welche die in Nr. 18. gefor-derten Bedingungen am besten zu erfüllen geeignet sind, alsWindöfen und auch als Caminöfen eingerichtet und in einigenStücken nach dem jederzeitigen Bedürlnisse und dem Wunscheder Eigenthümer abgeändert werden können. Der erste ist ein

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Fig,

runder Säulenofen , und zunächst wird angenommen, dafs der-gg.selbe aus Gufseisen verfertigt sey, jedoch kann er auch ausBlech gemacht werden, selbst aus Thon und, wenn man ver-langte , von rectangulärer Form. A ist der Heizraum, an wel-chem der Hals B zum Eintritt in den Camin sich befindet. DieSäule C, welche in einer Nuth auf dem Heizkasten steht, undin der Regel als rund angenommen wird, während der horizon-tale Durchschnitt des Heizkastens rectangulär ist (jedoch auchabgerundet seyn kann , wenn man dieses vorzieht), kann cylin-

derförmig seyn,

obgleich es im Wesentlichen keinen Unter-

schied macht, wenn man ihr unten einen "Wulst, oder durchsonstige Verzierungen, z. B. Guirlanden u. s. w. eine geschmack-vollere Form giebt, und auf gleiche Weise ist es für ihre eigent-liche Bestimmung gleichgültig, ob sie oben flach gelassen odermit einer Urne oder einer sonstigen Figur geschmückt wird, wiedenn überhaupt die verschiedenen möglichen Verzierungen die-ser Oefen nicht in den Bereich der vorliegenden Untersuchun-gen gehören. In der Ebene der Axe dieser Säule bis auf denHeizkasten herab geht in zwei seitwärts an der inneren Wand-häclxe derselben befindlichen Nuthen das ^ilech von Gufseisenaß herab (die sogenannte Zunge), und wird mit dem gemeinenKitt der Ofensetzer unten und an den beiden Seiten eingekittet.Sie dient dazu, um die glühende Luft zu zwingen, in der Rich-tung der Pfeile sich zu bewegen und mehr abgekühlt in denHals •/ des Rauchrohres zu treten. Letzteres kann entweder ge-radeaus in den Camin zuriickgeführt werden, wenn man mehrV. Bd. M