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[Fünfter Band. H - K.]
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H e i z u n g.

gefundenen Normalgrbfse von 10,7 Q- F. multiplicirt die erfor-derliche Oberfläche des für ein solches Zimmpr genügenden ei-sernen Ofens zu finden. Wäre z. B. der Inhalt eines Concert-saales = 07000 Cub. F., so ist

log. 97000 = 4,9867717log. 4032 = 3,6055205log.l — log. i= 1,3012512X2 = 2,7625024: 3 = 0,9208341 giebt 8,3 = Ualso wäre 8,3 X 10,7 =88,81 Quad. F. Oberfläche das Mini-mum, welches ein Ofen halten müfste, um ein solches Zimmerzu erwärmen, und wenn man Circuliröfen wählte, so müfstediese Gröfse noch vermehrt werden, woraus folgt, dafs so ge-räumige Säle für die gewöhnliche Ofenheizung sich nicht eig-nen, weil sie durch übermäfsig grofse Oefen nothwendig ent-stellt werden müfsten.

23- Auf einem andern Wege kann man gleichfalls zur Beant-wortung der vorliegenden Frage, jedoch mit geringerer Sicher-heit und Bestimmtheit, gelangen, wenn man nämlich die Quan-tität des Brennmaterials berechnet, welche zur Erzeugung dererforderlichen Hitze verbrannt werden mufs, und hiernach dieGröfse des Ofens bestimmt, worin die Verbrennung geschehensoll. Es ist oben Nr. 1 gefunden, dafs 1 Pf.gutes trocknesllolz80000 Cub. F. Luft um 1° C. zu erwärmen vermag. Die so er-zeugte Wärme kann aber auf keine Weise vollständig benutztwerden , sondern geht zum Theil durch den Schornstein verlo-ren. Nach Versuchen mit DjtsiELL’s Pyrometer 1 * ist die Hitzeeines gemeinen Steinkohlenfeuers = 493° R. und so läfst sichohne merklichen Fehler die des Holzes = 400° R. oder 500° C.annehmen. Wird dann ferner angenommen, dafs der Rauch beiseinem Entweichen in den Schornstein noch 100° C. Wärme be-sitze , so geht hierdurch -j der erzeugten Hitze verloren, undbleiben somit nur 64000 Cub. F. Luft, welche um l 5 C. erwärmt

werden, oder —= 2560 Cub. F. Luft, welche durch 1

Ff. Holz um 25° C. der Temperatur zunehmen. Dabei ist aberschwer zu bestimmen, wie lauge Zeit das Holz zur Verbren-

1 Journ. of Sciences Nr. XXII. 309. Daraus in Bibi. univ.

XVIII. 239.