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[Fünfter Band. H - K.]
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II eliometeir.

deren Distanz bestimmt werden soll, sorgfältig beobachten.Will man die Beobachtung repetirend anstellen , so hat mannicht nötln'g, die Gröfse des gemessenen Winkels schon jetzt ander Scale des Objectivs abzulesen , sondern man schraübt zuvordie erste Hälfte des Objectivs fort, bis, wie vorhin gezeigtwurde, das eine Bild durch das andre hindurch gerückt ist. Als-dann liest man oben die veränderte Stellung der ersten Objectiv-hälfte ab, welches jedoch nur in ganzen Theilen der Scale, ohneRücksicht auf die Hunderttel, welche die Randtheilung derSchraube angiebt, zu geschehen braucht; dieser verändertenStellung gemäfs rückt man das Ocular mit der Schraube L biszu eben dem gehörigen Theile der Scale fort. Man wiederholtdann dip ganze Beobachtung, indem man die Objectivhälftennach eben der Richtung, wie vorhin, weiter fortschraubt; bringtnach einmaliger Messung abermals das Ocular auf den richtigenStand, und fährt so fort, so oft man die Wiederholung für nf>-thig hält, oder die Grenze der Scale es erlaubt. —■ Ist die zumessende Gröfse sehr klein , so hat man nicht gerade bei jederAbstandsmessung nöthig, das Ocular auf die genaue veränderteStellung zu bringen, sondern kann die Messung wiederholen,indem eine wenig vom Focus des Oculars abweichende Stellungdes Bildes keinen Nachtheil bringt, und deshalb auch die Scaledes Oculars nur die ganzen Theile der das Objectiv regierendenMikrometerschraube, nicht die Hunderttel derselben , angiebt.

Was die Aufstellung des Instruments betrifft, so ist dieseso eingerichtet, dafs man mit parallaktischer Bewegung den einr-mal im Felde aufgefundenen Stern verfolgen, oder selbst mitHülfe der angebrachten Rectascensions - und Declinationskreise,jeden seiner Lage nach bekannten Stern in die Mitte des Feldesbringen kann.

O

Damit man die gehörige Stellung erhalten könne, läfst sichdas ganze Instrument um eine in der Säule S T herabt>ehendeAxe drehen. Diese Säule wird vertical gestellt, und da sie senk-recht gegen beide in U, V, angebrachte Wasserwaagen ist, soerreicht man die verticale Stellung dadurch , dafs man dieSchrauben W, X, Y, auf ihren festen Unterlagen ein wenig dreht,und dadurch ein Heben oder Senken so lange, bis die Niveau’s' richtig stehen , bewirkt.

Gegen diese nun vertical stehende Axe hat die Axe MN diefeste Lage, welche die Polhöhe des Ortes fordert. Die Figur