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Hodometer.
machung des Bleigewichtes kann ferner das Zwischenblech zwi-selten der hinteren und mittleren Abtheilung weggenommenwerden, um zum Räderwerke zu kommen, das Zifferblatt da-gegen ist festgelöthet, und wird durch seinen Deckel auf einemden Rand bedeckenden ledernen Ringe vermittelst eines eigenenSchlüssels viillig wasserdicht verschlossen. Endlich ist dergan-ze Apparat auswärts mit einem fetten Firnifs zur Abhaltung desWassers stark überzogen , und in ein Futteral von dickem Le-der eingeschlossen. Die Einheit beim letzten Zeiger beträgt100000, das Hodometer zählt demnach eine Million Umdrehun-gen des Rades', und wenn man den Umfang des Rades zu 15 F.anninnnt, so mifst dasselbe 15 Millionen Fufs , oder, die geo-graphische Meile zu 22841 F. angenommen, 056 Meilen , ohnedals man milbig hat, auf dieser langen Strecke nur einmal nach-zusehen, wenn dieses nicht aus andern Gründen wünschenswert!!ist. Rei dieser Vollkommenheit des Instrumentes weifs ichnicht, ob dasselbe durch das sogleich zu beschreibende über—troffen wird, und wenn dieses wirklich der Fall ist, so kannderGrund nur in dem dabei angewandten höchst sinnreichen Me-chanismus liegen.
Wer der Erfinder des zunächst folgenden Hodometers sey,kann ich nicht angeben , erinnere mich aber sehr genau im Jahre1825 von dem bekannten Mechaniker LitFiiKHS in Göttinnen
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gehört zu haben, dafs Liebhehk in München Wiegemesser ver-fertige , wobeier die bekannten hliuting wheels der Eng-länder in Anwendung bringe. Der näher von ihm beschriebeneMechanismus war der nämliche als bei demjenigen, dessen sichnach Di sglek’s Angabe 1 Colclough auf seinen Reisen bedien-te. Das ganze, in natürlicher Gröfse abgezeichnete InstrumentFie. besteht aus einem starken messingnen Bleche aa, an dessen obe-rem Rande ein hohler Cylinder bb fest verbunden ist. Durchdie Höhlung von diesem geht sehr willig- eine Schraube ohneEnde, welche an dem einen Ende vierkantig und mit einemKranze versehen ist, um nicht tiefer in den Cylinder hineinzu-gehen, am andern aber in eine männliche Schraube endet, aufwelche das Ende f mit dem ränderirten Kranze so geschrobenwird, dals sich die Schraube ohne Ende willig in dem hohlen
1 Polytechnisches Journ. XXV. 25. cntlehut aus Bulletin de läSoc. d’Fncouragement. Nro. 271. p. 12.