Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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292 II ö h e n m e s s u n g.

lieh die Wärme t als eine Function der Hohe in die Rechnungeingeführt werden, und die Gleichung dp = — dh

(‘ - m) miilste diesem gemäls integrirt, t aber zuvor als

Function von h gegeben werden.

Aber die Ungleichheit der Wärme in verschiedenen Höhenist nicht immer auf gleiche Weise bestimmt, und es ist schwer,ihr Gesetz strenge anzugeben. Man begnügt sich daher gewöhn-lich, die Temperatur = T' in der untern, und = t' in der

T' + t'

obern Station zu beobachten, und

2

als die Wärme der

ganzen Luftsäule anzusehen , wodurch dann

T' + t'

- H -£0 + Täf)

log.

/ T 4- t \ p"

oder h — II = 563S5 . K . ^1 4- J *°o-

P" ’ P

hervorgeht, wenn man in — t, schon den nach der Wärme des

Quecksilbers corrigirten Werth gesetzt hat.

Kurze Darstellung der Regeln zur Höhen-nies sung an einem Beispiele.

1. Bei einer Beobachtung, die zur Höhenmessung dienensoll, mufs nothwendig mit der Barometerhöhe, gleichzeitig anbeiden Orten beobachtet, auch die Temperatur des Quecksilbersim Barometer und die Wärme der Luft gegeben seyn. Bei 11 a-mo.vd’s Bestimmung der Höhe des Pic de ßigore über Tarbes wurde auf dem Berge von Ramond , in Tarbes von Dangosfolgendes beobachtet.

Barometerhöhe auf dem Berge = p' = 19,845 Zoll,

in Tarbes = P' = 27,17 Zoll,

Temperatur des Quecksilbers dort = t = 7,°6. R,

hier = T = 14,9.

Temperatur der Luft dort = t' = 3,2

hier = T' = 15,3.

■ 2. Es wird nun zuerst die Quecksilberhöhe so corrigirt,dafs man so viele als der Unterschied T — t angiebt, von

der Barometerhöhe P nimmt, und von dieser subtrahirt.