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Höhle.
Herabsteigen auf dem glatten Eise verbundenen Gefahr wegennicht untersucht werden konnten.
Die allerdings auffallende Eigenthümlichkeit dieser Höhleberuhet ohne Zweifel auf den nämlichen Gründen, als welchedie Erscheinungen der sleolushöhlen hervorbringen, deren eseine Menge, hauptsächlich in Italien , giebt, nämlich kleinereoder gröfsere, meistens durch lockeres Gestein verschlossene undmit solchem angelüllte Räume, aus denen im Sommer stets einkalter Luftstrom dringt. Die ltaliäner erbauen an solchen Stel-len Grotten, in welche die kalten Luftströme fliefsen, und diedaher in heilsen Sommern einen angenehm kühlen Aufenthaltgewähren.
73. Auf eine interessante Weise zeigt sich dieses Phäno-men am Monte Aeolo bei Terni im Kirchenstaate. Dort befin-det sich eine Höhle, deren Eingang ein altes Thor verschliefst,durch dessen Spalten der Wind stets mit hörbarem Rauschendringt. Die Höhle erweitert sich, so wie man tiefer in sie ein-dringt , und dort bemerkt man einen Eingang zu einer zweitenHöhle, aus welcher der Luftstrom kommt, welcher nach derReobachtung von Mathiews so stark ist, dafs er bei geöffne-tem vorderen Thore die Fackeln ausbläst. Die entfernteren,mit dieser Höhle in Verbindung stehenden Abgründe und Fel-senklüfte sind noch nicht untersucht 1 2 . Verschiedene solcheAeolushöhlen befinden sich 74- am Monte Testaceo unweitRom , welche schon Nollet 2 untersuchte, und die Tempera-tur des Luftstromes im September 1749 = 9°,5 R. fand, deSaussÜhe 3 4 dagegen im Juli 1773 zwischen 5°,25 und 8°. Letz-terer hat viele andere in Italien selbst untersucht oder durchfremde Nachrichten kennen gelernt, als 75. di e Venlaroles zuOttaiano am Fufse des Vesuvs, die Ventarola della Funera aufIschia , die kalten Höhlen von St. Marino , von Cesi, die Can-tines oder kalten Höhlen von Chiavenna, von Caprino am Lu-ganersee, und von Hergishwyl oder Hergisweil in Unterwal-den. Von der Art ist auch 70. die Grotte von Roquefort,welche Chaptal * beschreibt, und sicher werden in den Reise-