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Hof.
hen, also nach mnO zurückgeworfen und gebrochen fortgeht.Da ist S'"la = 76° 32', und da die Zuriickwerfung nach m nunter einem gleichen Winkel, n m (?= 1 m y geschieht, so weichtnO doppelt so viel von S'"l, als fO von S'g ab, oder dasjenigePrisma, welches dem Auge O den zurückgeworfenen Strahl zu-sendet, ist um 86° 58' =sOn von der Sonne entfernt. Für dieminder brechbaren Strahlen würde dieser Abstand kleiner, unddemnach miifste der rothe Rand dieser reflectirten Bilder in et-wa 86° 20' von der Sonne erscheinen. Einen solchen Ring inungefähr 90 Graden Entfernung von der Sonne, hat nur He-velius gesehen, und es ist mir keine andere Beobachtungdesselben bekannt 1 . Dieser Ring war weifs.
Obgleich aber dieser Ring so selten zu Gesichte kommt, sowerden doch die ihm entsprechenden Nebensonnen, von wel-chen ich bald reden werde, etwas öfter gesehen. Dafs auch sieweifs sind, könnte als Einwurf gegen diese Erklärung angese-hen werden, indem der Rand eigentlich roth erscheinen sollte,und die entfernteren Strahlen sich mit den dort ebenfalls refle-ctirten Sonnenbildern mischen. Indefs mufs man wohl einenwichtigen Umstand mit berücksichtigen. Obgleich erst bei derhier betrachteten Lage des Prisma’s die vollkommene Reflexiondes Lichtstrahls eintritt, so wird doch bekanntlich von einemjeden aus Glas, Wasser oder Eis hervortretenden Lichtstrahleein sehr bedeutender Theil vor dem Austritte reflectirt, und die-ses so reflectirte Licht ist weifses Licht, und kann durch seineMischung mit dem rothen und gelben Lichte vielleicht hinrei-chen , um diesen Ring und die ihm entsprechenden Nebenson-nen weifs zu zeigen. Der von diesen Nebensonnen zuweilengebrauchte Ausdruck: silberweils, läfst freilich den Zweifel, obdiese Erklärung ausreiche, übrig, und ich habe deswegen ge-sucht, Strahlen, die sich mit diesen vereinigen könnten, umWeifs zu bilden, zu finden, aber ich kann, ohne allzu künst-liche Voraussetzungen, keine andere Brechung auffindenj, diein 90 Grad Entfernung von der Sonne einen Ring hervorbrin-gen könnte.