Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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635
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T h e o x' i e.

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gen über die Dämpft haben jedoch gezeigt, dafs die Dichtig-keit derselben lediglich von der Temperatur abhängt, welchesLambert zwar keineswegs übersehen , aber dennoch nicht inder Art berücksichtigt hatte, um daraus zu folgern, dafs dievon ihm gewählte Bezeichnung des Hygrometers hiernach «n-möolich ist. Ungleich besser erkannte de Sau ssüre den Ein-flufs der Temperatur auf die Dichtigkeit des Wasserdampfes,versah deswegen sein Hygrometer mit einem Thermometer, umdie Angaben des ersteren nach denen des letzteren zu corrigiren •auch geben seine Untersuchungen sehr genaue Resultate rück-sichtlich der Dichtigkeiten des Wasserdampfes bei verschiede-nen Temperaturen. Indem es aber bei den Angaben der Hy-grometer auf die richtige Bestimmung jener Dichtigkeiten alleinankommt, diese aber bereits ausführlich untersucht sind 1 2 * * * * * , so■’enügt es hier darauf zu verweisen. Darf alsdann vorausgesetztwerden , dafs bei einem Hygrometer der angegebenen Art diebeiden Normalpuncte genau bestimmt, die zwischenliegendenGrade aber den wachsenden und abnehmenden Graden der Sät-tigung der Luft mit Wasserdampf direct proportional sind (washierbei allezeit am meisten problematisch ist} zeigt dann dasHygrometer m Grade von der Menge = n, worin die Scale ge-theiltist, und heilst endlich die der Temperatur zur Zeit derBeobachtung zugehörige Dichtigkeit des Wasserdampfes gegenLuft bei 0 9 Temperatur und I2S Z. Barometerstand = d*, so ist

die Dichtigkeit des Wasserdampfes gegen Luft d = —d\ Die wei-teren hierher gehörigen Bestimmungen kommen bei der Theoriedes Psychrometers vor, und sind dort ungleich mehr an der ge-eigneten Stelle?.

1 S. Dampf. Th. Ir. S. 371 ff. Biot Traitä I. p. 532 gieht zweiTabellen, um nach den Bestimmungen von Gay-Llssac bei 10° C.die Elasticitäten des Wasserdampfes aus den Graden des Haarhygro-meters und umgekehrt zu linden. Nach den angeführten Gründenscheint es mir überflüssig, sie hier ganz oder theilweise aufzunehmen.

2 Gay-Llssac und Dülong haben sich viele Muhe gegeben, den

Gang des Ilttar- und Fischbein-Hygrometers zu erforschen, und Biot

Traitä II. 199 hat allgemeine Formeln hiernach entwickelt. So lango

aber noch jedes Instrument dieser Art seinen eigenen Gang zu befol-

gen scheint, halte ich cs für überflüssig, tiefer in diese Untersuchun-

gon einzugehen.