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Inflexiou des Lichtes,
lieh bis zur Grenze des vierten Roth, so waren die Winkel imVerhältnifs der Zahlen 1: 2 : 3 : 4; zum Beispiel bei einer Weitedes Spaltes = 0,0Ö09S paris . Zoll waren jene Ablenkungswin-kel, oder die Breiten jener Farbenbilder von der Mitte def gan-zen Erscheinung bis zu den eben genannten Grenzen, = 1'U", 6;= 2' 22 ",7 ; = 3' 31”,7 ; = 4' 44",6- Das zweite Resultat
dieser Messungen war, dals diese Winkel genau in umgekehr-tem Verhältnisse der Breite des Spaltes standen , zum Beispielzu der Weite des Spaltes = 0,06008 gehörte l' 11",6,zu der Weibe = 0,01210 gehörte 6' 0"
0,00337 .... 21' 3"
0,00114 .... 1°4'53"
Diese-und eben so alle übrigen Beobachtungen geben mit zurei-chender Uebereinstimmung für die rothen Strahlen den Winkel
T , 0,0000211 , c , . ,
L =-, wenn y die Ereite des Spaltes ist, (zum Bei-
spiel
Y
0,0000211
OjUÜUUS
sn
genden.
0,000346 = l' 11",6) und ebenso für den
zweiten rothen Rand L" = 2 ^ ^—0002J_l ^ unc j gQ fy r g; e f 0 j_
Wenn das Licht nicht durch einen engen Spalt, sonderndurch eine kleine kreisförmige Oeflnung eingelassen wurde,so zeigten die Farbenringe um die OeiTnung sich ganz so imFernrohre, wie es die Farbenstreifen neben dem Spalte gethanhatten, nur mit dem Unterschiede, dals der Halbmesser des er-sten rothen Ringes, oder vielmehr der Grenze desselben, wo eran die nächste Farbenfolge grenzte, etwas gröfser war, so dafs,wenn, dem Vorigen gemäfs, L' den Halbmesser dieses Ringesbezeichnet, y den Durchmesser der OefFnung in pariser Zollen
ausgedrückt, L' =
0,0000267
y
war;
für die folgenden Ringe© ©
ward eben die Grenze durch L" = L' -f-
L"' = L' + 2 .
0,0000214
y
0,0000214
y
angegeben. Den Grund für die Erweiterung des ersten Ringes,welche bei den folgenden Ringen nicht verdoppelt vorkommt,giebt Fraunhofer nicht an , sie mufs indefs wohl darin liegen,