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Interferenz«
trischen Fluidum allerdings eine ‘Art der Gravitation beizulegen,und es könnte in diesem Sinne kein Inponderabile seyn, ob-gleich dasselbe ein unverkennbares Bestreben zeigt, sich derAtmosphäre mitzutheilen ; denn eben dieses findet auch bei denDämpfen statt, denen deswegen weder Schwere noch Wägbar-keit abgesprochen wird. Ob endlich die Wärme gegen dieErde gravitire, ist eine Frage, welche nur nach vielen voraus-gehenden schwierigen Untersuchungen beantwortet vverdenkann. Wenn man annimmt, dafs sich die Erde in einem abso-lut kalten Raume bewege, so mufs jene bejahet werden, Jindetaber eine Strahlung gegen jenen hellen Himmelsraum statt, sowird hierdurch die Entscheidung wieder zweifelhaft. Wäredie Wärme nicht an die Erde gebunden, so ist kein Grund auf-?ufinden, warum sie diese nicht verlassen und dein kälterenRaume Zuströmen sollte. Dabei muls dann vorher erst eineandere Frage erörtert werden, nämlich ob durch irgend einMittel, namentlich das Licht, fortwährend neue Wärme erzeugtwerde. Alles zusammengenommen übersieht man bald, dafszuvor das eigentliche Wesen der Wärme näher bestimmt seynmufs, ehe die vorliegende Aufgabe gelöset werden kann. Nachmeiner individuellen Ansicht, welche ich im Art. Jt^ärme zubegründen suchen werde, bildet die Wärme allerdings eineeigenthiimliche, der Erde angehörende Atmosphäre, welche andiese gebunden sie nicht verlassen kann.
Aus allen diesen Betrachtungen folgt, dafs man zwar dievier bekannten und ihnen ähnliche Potenzen mit dem Namender Inponderabilien belegen könne, dafs es dabei aber immernoch fraglich bleibt, ob dieser ihnen überhaupt oder in ganzerStrenge zukoromt, wobei auf allen Fall das Wesen derselbenkeineswegs dadurch erklärt wird. JS1.
Interferenz,
Interference; interference *). Mit diesem Wortehat Young zuerst ein Zusammentreffen der Lichtstrahlen, wo
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