Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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Schweife.

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verloren und lief in zwei Spitzen aus, die an den folgenden Ta-gen noch auffallender wurden. Schon am 20* Oct. hatte Qi,bEHSbemerkt, dafs die nördliche, Vorangehende Seite des Schweife 5 *sich in gerader Richtung stark verlängert hatte und dafs so eindoppelter Schweif entstanden war, indem der breitere, schonimmer etwas gekrümmte Schweif, von'diesem geraden Schweifeabweichend, getrennt fortlief. Diese Trennung beider Schweifebeobachtete in den folgenden Tagen auch Schröter und fandam 22. Oct. den Durchmesser des Lichtnebels 29400, die Längedes Schweifes 1820000 Meilen ; aber nachOtBERS Beobachtungkonnte man ihn noch in viel .gröfseter Entfernung erkennen. Am23- October konnte Schröter Anfangs von diesem nördlichenSchweife nichts mohr auffinden, sondern blofs der südliche brei-tere Schweif war noch zu sehen ; aber nachher ward abwech-selnd, momentan he'rvo^glänzend, auch- der gerade, nördlicheSchweif wieder kenntlich und zwar, gegen die sonst gewöhn-liche Art der Erscheinung,-erschien dieser in gröfseremAbstandevom Kometen heller, als in den zwischenliegenden Theilen.Ebenso zeigte.er sich atrt 25- Oct., so. wie die Nordlichtstrahlenfortzuschiefsen scheinen',■ bald fheilweise , bald ganz; der süd-liche Schweif, dessen convexe Seite mehr Licht als die. anderehatte, zeigte sich beständig und ohne-solche .Strahlenschüsse.Am 29- Oct. erschien! der südliche Hauptschweif viel kürzer, alseinige Tage früher, und von dem nördlichen Schweife blieben nurebenso schwache Spuren noch sichtbar. Der Durchmesser desLichtnebels hatte am Ende des Octobers bis auf 35000 Meilen imDurchmesser zugenommen und nahm auch nachher noch mehrzu. Die folgenden Beobachtungen übergehe ich.

Bei diesem Kometen erschien, wie Schröter ausdrücklichbemerkt, der Schweif wie eine Fortsetzung des den Kopf desKometen ausmachenden Lichtnebels; der grofse Komet -vonlSlJzeigte sich dagegen ganz anders *. Alle Beobachter erkanntenan ihm mit zureichender Deutlichkeit einen dunkeln Zwischen-raum zwischen dem kugelförmigen, nebligen Hauptkilrper, inwelchem IIerschel und Schröter einen dichtem Kern wahr-nahmen, und der konoidischeü Hülle, die jenen Hauptkörpergegen die Sonne hin halbkugelförmig umgab und sich von der

1 Sckröter’s Beobachtangen über den grofsen Cometen von 1811.Göttingen 1815. .Phil. Transact, 1812. p. 115.