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Kraft.
liegenden Kräfte an irgend eine materielle Basis gebunden sind.Ueberhaupt scheint mir im Gebiete alles dessen, was zur Natur-lehre gehört, überall keine selbstständige und an kein materiellesSubstratum gebundene Kraft vorhanden oder auch nur möglichzu seyn.
3) Der bewegenden Kräfte giebt es im Allgemeinen zweiClassen, nämlich die dauernden und die vorübergehenden , beidebestimmt unterscheidbar, wenn sie auch in vielen Fällen in ein-ander übergehen 1 . Vorübergehend sind diejenigen, welche imMomente ihrer Wirksamkeit erschöpft werden, z. B. die Kraft,womit ein bewegter Körper einen ruhenden oder bewegten stöfst,ein Hammer den Nagel, eine Geschützkugel die Mauer trifft,oder womit eine gegebene Wassermenge gegen die Schaufel desMühlrades stölst, oder das aus dem entzündeten Schiefspulverentwickelte Gas gegen die umgebende Hülle drückt. Dahin ge-hört dann auch diejenige Kraft, mit welcher alle bewegten oderschwingenden Wellen die verschiedenen Körper und Organe tref-fen; denn jede einzelne Schallwelle z. B., deren eine gewisseMenge in einer gegebenen Zeit erfolgen müssen, wenn die Em-pfindung eines eigenthümlichen Tones erzeugt werden soll, ver-schwindet selbst, und somit auch die wirksame Kraft derselben,in dem Augenblicke, in welchem sie diese äufsert. Als Beispielefortdauernder Kräfte , die man meistens absolute genannt hat,können dagegen vorzüglich dienen die Newtonsche Anziehung,die Kraft der Cohäsion und die der Repulsion, welche die Ele-mente der Körper hindert, mit einander in unmittelbare Berüh-rung zu kommen, die Elasticität der gesperrten Gase und selbstder aufgewundenen Uhrfedern u. s. w. Ob indefs die letzterenicht mit derZeit unmerklich abnimmt, insofern die stets ge-spannten Theile allmälig in ihrer Wirksamkeit nachlassen, bleibtmindestens fraglich. Unter die Kräfte endlich, welche zwischenbeiden in der Mitte liegen, gehören diejenigen, womit die durchWillensthätigkeit angespannten thierischen Muskeln wirken, in-
1 Man unterscheidet sonst auch drei Arten von bewegenden Kräf-ten : 1) augenblicklich wirkende, welche eine gleichmäfsige Bewegungerzeugen, wenn nicht Hindernisse eiue Veränderung hervorbringcu;2) stetig und gleichmäßig wirkende, welche eiue glcichraäfsig be-schleunigte Bewegung zur Folge.haben; 3) stetig und ungleichmäßigwirkende, derenDcmonsü g iou am schwierigsten ist. S. Kees Cyclop.T. XV. Art. Force.
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