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[Fünfter Band. H - K.]
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Kraft.

beiten, als z. B. znm Umpflügen der ungleichen Arten vonAckerland u. s. w. erforderlich ist, und welche Leistungen dahervon gutem oder schlechterem Zugviehe zu erwarten sind. Ammeisten hat man die Zugkraft des Pferdes zu linden sich bemü-het und mit verwandten Leistungen des Menschen verglichen,wie bereits oben (unter a, im Auf.) erwähnt worden ist, jedochohne genaue und scharfe Bestimmungen zu erhalten. Schätzbarist das durch Regxier vermittelst des Dynamometers erhalteneResultat, wonach das Maximum der horizontalen Zugkraft einesPferdes 720 ff- beträgt, und ich glaube nicht, dafs man dasselbehöher annehmen könne, "wenn gleich die Pferde, indem sie miteinem Sprunge gegen das Geschirr stofsen, eine vielleichtaufdas Doppelte oder Dreifache steigende Kraft ausüben und Seilezerreifsen , welche 2000 S?. und mehr zu tragen vermögen.

Unter den bekannt gewordenen Untersuchungen über diesen

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Gegenstand zeichnen sich vorzüglich die durch Bhunacci 1 mit-getheilten vortheilhaft aus, wozu er die Thatsachen aus den Er-fahrungen der Ingenieure beim Fuhr- und Bauwesen, der Fuhr-leute und anderer erfahrnen Personen hernahm und die am bestenmit einander übereinstimmenden zusammenstellte. Aus den mei-sten Angaben geht jedoch die eigentliche, mit der menschlichengenau vergleichbare Muskelanstrengung nicht hervor, indemblofs die in gegebener Zeit auf bekannte Entfernungen geförder-ten Lasten mitgetheilt sind, ohne das Gewicht des Fuhrwerkesund den Umstand zu berücksichtigen, dafs bei solchen Trans-portirungen blofs die Reibung überwunden wird, welche nochobendrein nach dem ungleichen Baue des F’uhrwerkes verschie-den ist. Dessen ungeachtet sind diese schätzbaren Bestimmungennicht blofs unter sich vergleichbar, sondern einige derselbengestatten auch eine Vergleichung der Leistungen des Zugviehesmit denen der Menschen. Im Allgemeinen geht daraus hervor,dafs die Dauer der Anstrengung in dem nämlichen Verhältnisseabnimmt, in welchem die Geschwindigkeit der Bewegung wächst,und dafs der NutzeiFect durch Verminderung der Geschwindig-keit vermehrt wird. Es zogen nämlich von 2 Pferden jedes eineLast von 849,4 Kilogrammen mit 11,3 Kilometer Geschwindig-keit in 1 Stunde nur 3 Stunden täglich, dagegen 1715,2 Kilo-

1 Brugnatelli Giern. di Fis. 1817, T. X. p, 206. Darans in G.LXI. 415.