Der T li i e r e.
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oben mitgetheilten von Brunacci sind daher so viel schätzba-rer , obgleich das Maulthier in der nördlichen Hälfte von Europa diejenige Stärke nicht erreicht, welche ihm in der südlicheneigen ist. Aul'serdem giebt Cazaud 1 an , dafs die Maulthierebei den Zuckermühlen in Westindien von 18 Stunden 2 mit einerKraft = 150 i?. nnd einer Geschwindigkeit von 3 F. in 1 Sec.arbeiten. Wird hierbei auf die Zeitdauer keine Rücksicht ge-nommen , so giebt 150 X 3 X 60 = 27000 ein Product, wonachder Nutzeffect dieser Thiere dem der Pferde ziemlich nahekommt, und dieses ist nach den Untersuchungen von Brunaccisehr wahrscheinlich. Rechnet man dagegen nur 2 Stunden Ta—genrbeit , oder höchstens 3, so erreicht er noch nicht ganz dieHälfte von diesem. Endlich ist fraglich, in wie weit das heifsereKlima auf Martinique eine gröfsere Ermüdung des Maulthieresbewirkt, so dafs die Angabe für weniger heifse Gegenden garnicht als Norm dienen kann , obgleich das Maulthier die heifsenKlimate besser erträgt, als das Pferd.
Anstatt noch einzelne, hier und dort zerstreute Angabenaufzusuchen, scheint es mir zweckmäßiger, die bereits mitge-theilten Nutzeffecte der Menschen und Lastthiere auf die anoe-
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nommene Normalgröfse, nämlich die in 1 Min. zu 1 F. Höhegehobene Last reducirt, wenn 8 Stunden tägliche Arbeit gerech-net werden, zur bequemem Uebersicht tabellarisch mitzutheilen.Dabei versteht sich von selbst, dafs nicht überall genau 8 Stun-den lang gearbeitet wird, sondern bei einigen Arbeiten ist dieverwandte Zeit länger, bei andern kürzer, und wenn man dieaus der Natur der Arbeit folgenden Verzögerungen als zur Ar-beit mit verwandt rechnen wollte, z. B. das Vorrichten derWerkzeuge und des Materials u. s. w., so ist bekanntlich dieZeit des Arbeitens länger dauernd als 8 Stunden des Tags, lnsolchen Fällen wird allerdings eine gröfsere Kraftanstrengung er-fordert, ohne dafs ein eigentlich gröfserer NutzefFect berechnetwerden kann. Namentlich ist beim Lasttragen der Menschender Rückgang ohne Last nicht mit berechnet, ungeachtet der-selbe nicht als ein eigentliches Ausruhen betrachtet werden kann,vielmehr noch einen Theil von Kraftaufwand erfordert, ohnejedoch den geleisteten Nutzeffect zu vermehren. Hieraus ent-steht demnach allerdings eine unvermeidliche Ungenauigkeit,
1 Phil. Tran». 1780. p. äl8.
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