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Kr umra z ap fe u.
Fig we g en e * n die Welle des Rades eingelassenes breites Blech,808. eine mit dem Halse der Kurbel in Eins gegossene Platte ab cd,der Bläuet oder Pläuel genannt, woran sich der Hals ef befin-det, welcher meistens zugleich als Zapfen der Welle zu dienenpflegt. An diesem ist rechtwinklig der gerade oder in einer aufdie Axe der Welle lothrechten Ebene krummgebogene Theil fg,das Knie oder der Arm, befestigt, an dessen Ende sich die Warzeg h befindet, welche bei kleineren Maschinen verlängert undmit einer Handhabe, einem Handgriffe, versehn ist, wenn dieKurbel durch Menschenhände gedreht werden soll.
Aus dieser einfachen Kurbel wird durch gelinge Modifica-tion eine gedoppelte, selten eine vielfache. Soll nämlich dieWelle des größeren erforderlichen Kraftaufwandes wegen durchp;„ zwei oder mehrere Menschen gedreht werden, so bringt man20i). an beiden Seiten derselben eine Kurbel abc und aßy an, istaber die Kraft, welche die Kurbel umdreht, stark genug, umzwei oder mehrere Maschinerien zugleich in Bewegung zu sez—zen, so werden an beiden Seiten der Welle Kurbeln angebrachtoder die eine wird zweimal gebogen (doppelt gekröpft), ja dieseskann auch bei beiden geschehn und es ist selbst eine mehr-fache Kröpfung leicht möglich, wozu jedoch selten Kraft genug2 ^'vorhanden ist. Hierbei sind die doppelten Kröpfungen abc,aßy rücksichtlich der Länge des Hebels entweder gleich oderungleich, je nachdem die Bewegungen der an ihnen angebrach-ten Gestänge und Maschinerien langsamer oder schneller seynsollen.
Fig.
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Bei grofsen Maschinen müssen die Krummzapfen stark, mas-siv und, mit Ausnahme der eingesetzten Warze, aus einem Stücke'gegossen seyn. Man hat daher an ihrer Stelle, namentlich inEngland, unlängst die Scheiben eingeführt, welche bei gerin-gerer Masse gröfsere Dauerhaftigkeit besitzen, leichter zu befe-stigen sind und aufserdem den Vortheil gewähren, dafs dieLänge des Hebelarms bei ihnen verändert werden kann. Einesolche Scheibe wird mit der viereckigen Oeffnung a auf denZapfen der Welle gesteckt und vermittelst einer Schraube daranbefestigt. Die ungleich weit vom Centrum entfernten Löchera, ß , y, d dienen zur Aufnahme der Warze, welche gleichfalls insie hineingesteckt und mit einer Schraube befestigt wird. Manübersieht bald, daTs die Anwendung dieser Scheibe ganz die
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