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Länge, geographische.
beschäftigten sich IIooke in England und IIuYGHE!fS in Paris mit Verbesserung der Uhren. Einige Streitigkeiten, die der Er-Stere mit dem Ministerium hatte, sollen verursacht haben , dafskeines seiner Werke in Trohe genommen wurde. Hingegengenofs IIuyghens, als er mit seinen Uhren nach England kam,die Befriedigung, dieselben vielfach probirt zu sehen, und einederselben setzte den Major Holmes, der iin Jahre 101)5 einelleise von der Küste von Guinea nach dem Feuerlande machte,in den Stand, die Länge dieses Platzes mit vieler Genauigkeitzu bestimmen. Durch solche Fortschritte ermuthigt setzteHuyghexs seine Bemühungen noch einige Jahre fort, gestandaber endlich selbst, dafs ohne die Erfindung neuer Einrichtun-gen zur Erreichung eines gleichförmigem Ganges und besondersauch zur Hebung des Einflusses von Wärme und Kälte das Ge-suchte auf diesem Wege nicht zu erreichen sey *.
Mondfinsternisse als Mittel zur Längen-bestimmung.
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Die Unmöglichkeit, hinreichend gute Uhren zu verfertigen,führte bald wieder auf die Methode der gleichzeitigen Phäno-mene zurück. Hierzu schien sich nichts besser zu eignen , alsdie Beobachtung der Mondfinsternisse. Da nämlich das Eintre-ten des Mondes in den Schattenkegel der Erde und die hierdurchentstehende successive Verdunkelung aller Theile der Mond-scheibe für den halben Erdkreis zugleich sichtbar sind, so mufstedurch ein solches Ereignifs die MeridiandifFerenz vieler Oertet^zugleich sich bestimmen lassen. Die Menge der bemerkbarenStellen auf dem Monde, die dunkeln Einsenkungen, Krater,
rechnung von Leibxitz verrieth! Ein Mann von Huyghexs Geist undpersönlichem Charakter war keines Plagiats fähig. Auch widersprachOldbnbükü selbst dieser Andichtung (Philos. Transact. Nr-118 u. 119).Ebenso erzählt Leibsitz in s. Bemerkungen über Sully , dafs Haute-,r euille mit seinen Anschuldigungen gegen Huychens durchgefallensey. Leibkitz selbst schlug vor, hei den Seeuhren zwei Balanciersanzuwenden, deren Unvollkommenheiten sich gegenseitig compensirensollten, eine Idee, die in deu neuesten Zeiten mit Vortheil ausgeführtworden ist.
1 Mehreres über die allmälige Verbesserung der Seeuhren seheman unter dem Artikel Chronometer. Bd. II. S. 100.