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Lampe.
Es war im Jahre 1783, als Ahgand über die von ihm neuerfundenen Lampen in England ein Patent erhielt 1 und dieRechte seiner Erfindung gegen Quinquet und Andere verthei-digte 2 , allein schon Franklix soll die holden Dochte zur Er-zeugung eines helleren Lichtes angewandt haben 3 4 5 , wenn nichtschon früher Le Moxstier. Auch Meusxier bediente sich ähn-licher Dochte und eines blechenen Schornsteins zur Erzeugung
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stärkerer Hitze für chemische Arbeiten *. Gleich nach der Be-kanntwerdung der Argandschen Lampen wurden von vielen Sei-ten Vorschläge gethan , sie zu verbessern, namentlich durchL’Axge, den Glascylinder etwas zu verengen, um die Luft näheran die Flamme zu bringen, und von Carcel und Carreau, denDocht durch eine Schraube höher und niedriger zu stellen,welche wohl die wesentlichsten sind 6 . Arga.vd’s Patent inEngland war fast von gar keinem Nutzen , weil Andere aufser—wesentliche Veränderungen anbrachten und dadurch seine Rechteumgingen. Später suchte er in Frankreich um ein Patent nachund erhielt dieses auf 15 Jahre; allein hiergegen protestirteL’Asge, welcher bereits seit längerer Zeit ähnliche Lampen,die er ä double courant nannte und denen er geschmack-volle Formen zu geben wnfste, verfertigt hatte. Es wurde bei-den demnächst ein gemeinschaftliches Privilegium ertheilt, je-doch erhielt sich der Name Argandsche Lampen bis auf dieneuesten Zeiten *.
Blofs des geschichtlichen Interesses wegen möge hier nochetwas von den zahlreichen Untersuchungen erwähnt ■werden,welche man in frühem Zeiten den sogenannten ewigen Lampenund ihren unverbrennlichen Dochten gewidmet hat. In Aegyp-ten soll ein fortdauerndes Lampenlicht als Sinnbild des ewigenLebens und der Unsterblichkeit angesehen worden seyn, weswe-gen viele Zeugnisse der Alten über die sogenannten ewigen Lam-
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pen in Tempeln und Gräbern vorhanden sind. Es ist wohl na-türlich, dafs hierunter keine andern, als unausgesetzt brennende,