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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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Lampe.

sehenes Gefäfs E luftdicht eingeschraubt werden kann. Eben sogut kann auch das obere Gefäfs mit seinem Ilalse in den Halsdes untern luftdicht eingeschlifTen seyn. Der obere Glasbehältergeht in einen langem Hals aus, welcher in das untere Gefal's bisetwa 4 seiner Tiefe hinabreicht. An diesem Halse ist von untenher ein zu diesem Behufe in der Axe hohler Bolzen von metal-lischem Zink oder von aufgerolltem Zinkblech I aufgesteckt unddurch einen durchbohrten Kork, der gleichfalls von unten herauf die gläserne Röhre aufgesteckt wird, befestigt. Der gläserneHals des oberen Gefäfses selbst aber geht etwas tiefer, als dasZink reicht, in die Säure herab, damit das nach der Berührungdes Zinkes durch die Säure noch weiter entwickelte Gas nichtentweichen kann, ist jedoch nur so lang, dafs bei stärkerer Gas-entbindung die in die Höhe getriebene Säure nicht über denRand des oberen Gefäfses tritt. Nach beiden Bedingungen müs-sen die Dimensionen des unteren und oberen Gefäfses, desglei-chen die Länge des herabgehenden Halses des oberen Gefäfsesabgemessen werden, ln die messingne Fassung des Halses desuntern Glasgefäfses wird das Messingstück GKL gleichfalls luft-dicht seitwärts eingeschraubt, das der Länge nach mit einemCanale durchbohrt ist. Der vordere Theil L ist ein mit einersehr feinen Oeffnung versehenes und in eine über diese hinausfortgesetzte Spitze sich endigendes Röhrchen, welches besondersaüfgeschraubt wird, ln dem bauchigen Theile dieses Messing-Stückes befindet sich der in seiner Axe durchbohrte Hahn K,welcher in seiner gewöhnlichen Stellung den Canal abschlielst,dessen Durchbohrung aber, wenn er eine Viertelsumdrehung er-hält, mit dem Canale des Messingstückes zusammenfällt. Andem dem Handgriffe des Hahns entgegengesetzten Ende dessel-ben ist ein messingner Fortsatz o befestigt, welcher einen durcheine kurze massive Glasstange isolirten kleinen messingnen Ha-ken a trägt. An diesem Haken hängt der durch die genannteGlasstange und die durch den obern Deckel des Kastens gehendeGlasröhre g isolirte feine Kupferdraht ef, welcher unten miteiner Schlinge in das Häkchen h des Elektrophordeckels gehängtist. Letzterer, kleiner als das Elektrophor ti und aus einer miteinem Rande versehenen Platte Blech bestehend, hat in derMitte eine Fassung b, in welche eine Glasstange oder besserder Spiegelglasstreifen a eingekittet ist. Dieser isolirende Glas-streifen hat am andern Ende eine metallene Fassung mit zwei

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