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Lampe,
befestigt, durch den Träger L von einem um die Glasröhre ge-legten Ringe getragen wird. Der Träger L ist ein Cylinderund um den Platinschwamm gegen die Einwirkung der äufsernLuft zu schützen, welche seine Ziindungskraft vermindert, hängtan einer kleinen Ivette 1 der Deckel lv, welcher nach dem Ge-brauche über den Platinschwamm geschoben und auf dem Cylin-der L festgesteckt wird. Ist die Säure durch aufgelösten Zinkgesättigt, so giefst man sie nach weggenommenem Deckel ausdem längeren Schenkel aus und füllt durch diesen neue ein, bisallmälig das Zink verzehrt worden ist und durch neues ersetztwerden niufs.
Diese jetzt beschriebene Lampe soll den einzigen Vorzugder Kleinheit und des serinjien Preises haben, denn schon früherwurden in England andere gröfsere und ungleich elegantere inMenge verfertigt. Die erste, ganz von der elektrischen Ziind-lampe entlehnte Form erhielt dieselbe durch den Künstler Gak-^'f’DES* in London . Ein »läsernes Gefäfs CD mit einem Fufse istdazu bestimmt, die verdünnte Schwefelsäure aufzunelimen, wel-che in Verbindung mit Zink zur Erzeugung des Wasserstoffgasesdient. In dieses pafst mit seinem eingeschliffenen Halse mnein zweiter gläserner Ballon AB, mit einem herabgehendenRohre von Glas , auf welches das Stück Zink o p gesteckt wird,und mit einem blofs gegen Staub schützenden Glasstöpsel S.Wird letzterer Ballon in das mit der verdünnten Schwefelsäuregefüllte Gefäfs CD herabgesenkt, so entbindet das Zinkstück opWasserstoffgas, dieses füllt das untere Gefäfs an und treibt dieSäure in das obere Gefäfs, wo sie zugleich hoch genug ansteigt,um den erforderlichen hydrostatischen Druck gegen das einge-schlossene WasserstolFgas auszuüben, damit dieses mit gehörigerGeschwindigkeit ausströmt. Am Ilalse des untern Gefäfses be-findet sich nämlich eine Röhre a, welche mit einer messingnenFassung versehn ist. Letztere ist durchbohrt, jedoch kann derCanal durch den Hahn d geöffnet und verschlossen werden. Istderselbe geöffnet, so strömt das Gas aus der Spitze c gegen denin dem Ringe P befindlichen Platinschwamm und wird durchdiesen entzündet. Endlich ist der Ring P an der Stange ef inder Hülse h beweglich, um den Platinschwamm der Ausströ-mungsöffnung beliebig zu nähern.
1 lidinb. Juunial of Science. Nr. 1. u. 144.