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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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Durch Pliosplioresceuz. 124.'>

tolle drei verschiedene Erscheinungen zeigen. Fürstlich bemerkteman an den F’eilspänen, wenn sie auch auf dunkel heifses, niclitmehr glühendes Rupfer fallen , zuweilen ein augenblicklichesFunkeln , welches man wohl als wirkliches Glühen so kleinerTheilchen ansehn müsse; zweitens trete hei den geschwefeltenMetallen zuweilen ein wahres Verbrennen ein , aber drittenszeigen auch manche Metalloxyde eine eigentlich so au nennendePhosphorescenz.

Unter den brennbaren mineralischen Substanzen zeichnetesich Graphit durch ein grünliches, nachher weilsliches, Lichtaus; Bernstein leuchtete feurig glänzend und nachher goldgelb;Schwefel entzündete sich. Faules Holz gerieth auf dem dunkelJieifsen Kupfer in förmliches' Glühen ; Mehl aus Mais bringtzuerst einen augenblicklichen starken Schimmer, dann ein schö-nes, ruhiges Licht hervor; auch Roggenniehl leuchtet, Stärkedesgleichen, Weifses Schreibpapier leuchtet auf der dunkel liei-fsen Platte, ohne sich zu entzünden. Elfenbein sprüht anfangsFunken, nachher leuchtet es mit einem ins Grünliche spielendenLichte. Harte Knochen leuchten grünlich; Flierschalen anfangsgrün, dann gelblich weifs, selbst schon bei verminderter Hitze ;Pulver von Austerschalen anfangs erünlich, bei abnehmenderWärme uelb , zuletzt weifslich. Dafs die verbrennlichen Sub-s't^fizen in so bedeutender Hitze, wenn sie auch picht die eigent-liphen Phänomene des Verbrennens zeigen , doch in ihrer Be-schallenheit sehr verändert werden und verkohlen, läfst sichleicht erwarten.

Oele leuchten, wenn sie stark erhitzt Werden. Heinrichbestimmte den Grad der Abkühlung, wobei sie zu leuchten aul-hören, das heilst, bei welchem ein im völligen Dunkel gut vor-bereitetes Auae keinen Glanz mehr wahrnimmt. Dieses tritt ein

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bei Terpentinöl und Steinöl, wenn die Wärme bis unter SO 0 B.abgenommen hat; bei Provencer Oel ist diese Wärme 190° R., beiWachs 135° R.

Als allgemeinen Schtufs über die Phosphorescenz durchWärme giebt Heinrich an, dafs diejenigen Körper am bestenleuchten, welche am meisten unverbrennbar und noch mit einerSäure verbunden sind; tropfbarflüssige, nicht brennbare Körpersind dagegen nicht durch Firwärmung zum Leuchten zu bringen.Durch das Feuer ausgeglühte und schon ausgebrannte Körper sindnicht zum Leuchten geschickt. Wenn man die gut leuchtenden -