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Licht.
den materiellen Theilchen des Körpers eintritt, so ist diesesallerdings möglich. Dagegen scheine zwar die Bemerkung zustreiten, dafs die in allen möglichen Phasen ihrer Verdichtungund Verdünnung zuriickgeworfenen Aetherwellen mit einanderinterferiren und sich gegenseitig zerstören müfsten ; aber da dieAbstände der Theilchen von einander nicht jianz und nar alsunbedeutend in Vergleichung gegen eine Wellenlänge anzuse-hen sevn möchten, so könne sich nicht für jede zurückgewor-fene Welle eine genau interferirende finden, indem dieses nurder Fall wäre, wenn jedem einzelnen Kürpertheilchen im ge-nauen Abstande einer halben Wellenlänge ein anderes Körper-theilchen entspräche •, es entstehe daher eine wenn gleichschwache Reflexion im Innern des Mediums. Dafs dieses ein mitder Erfahrung übereinstimmendes Resultat ist, brauche ich nichterst zu bemerken ; aber diese Erfahrung scheint mir nicht alsStütze jener Meinung, dafs es die Kürpertheilchen selbst sind,die die Reflexion bewirken, dienen zu können; denn da keinKörper ein homogenes Medium darbietet, so ist es offenbar, dafsda , wo Zwischenräume, so wie sie in den Poren kenntlich wer-den , vorhanden sind, eben so gut Unterschiede in der Dichtig-keit des Aethers, also Veranlassungen zu reflectirten Wellen anden Grenzflächen des dünnem und dichtem Aethers Vorkommenkönnen, und namentlich kann diefs in der Atmosphäre wohl derFall seyn , die doch nur als eine sehr gut gemischte, aber kei-neswegs’homogene Vereinigung mehrerer Luftarten mit Däm-pfen anzusehen ist, in welcher wenigstens die Dampftheilchenals abgesondert schwebend anzusehen sind. Etwas mehr sprichtfür die Einwirkung der materiellen Theilchen auf die Brechungund Zurückwerfung das Phänomen der doppelten Strahlenbre-chung und insbesondere die hier auch von Fresxel angeführ-ten Erscheinungen, wo eine blofse Biegung des Glases, alsoeine andere Anordnung der Theilchen, eine Einwirkung zeigt.Aber wenn es vorzüglich die eigentlichen, den Körper bilden-den, Theilchen sind, in denen sich die Vibrationen fortpflan-zen, dann scheint die auf eine Fortpflanzung der Wellen inelastischen Medien gegründete Theorie nicht mehr so vollkom-men anwendbar zu bleiben. Indefs dafs alsdann der Meinung,dafs kürzere Wellen anders als längere in ihrer Geschwindigkeitverändert werden könnten, und dafs diese Ungleichheit in ver-schiedenen Materien ungleich seyn, also eine ungleiche Farben-