Band 
[Zweiter Band.]
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Lap. Z7. Frankreich.

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dem König den unzureichenden Schutz erkaufen. Vonder Geistlichkeit wurde ein zehnter Theil der Ein-künfte genommen; die zu Avignon residirendenPäpste waren in des Königs Hand; höchstens mußteer mit ihnen theilen. Die niedere Geistlichkeitwurde das Opfer der Geldgier vorgesetzter Prälaten.Die Steuern des Bürgerstandes waren der Ursprungseines neuen Einflusses in die Geschäfte, und derHof verdiente sie durch Begünstigung seines Empor-strebend.

Iu selbiger Zeit wurden geistliche und weltlicheHerren und Städte als Generalstaaten zusammen-berufen: nicht als wollte man die Nationalversamm-lungen der Franken herstellen, sondern weil zu Er-haltung des gemeinen Wesens außerordentliche Opfernöthig waren. Die Nationalversammlungen deralten Merwingen hatten in der gesetzgebenden Macht,welche der Nation zukam, die Generalstaaten in öf-fentlichen Bedürfnissen ihren Grund. Philipp, umdie Bürger zu gewinnen, fing an, sie von verhaß-ten Gewaltübungen siecht waren sie nicht) von ge-zwungenen Darleihen und Kriegsdiensten loszuspre-chen. Er empfahl seinen Deputieren an die StädteGeheimhaltung, wie weit ihre Vollmacht gehe, undBerichterstattung über die, so sich der Steuer amheftigsten weigern, „die wolle er mit guten Wor-ten *) gewinnen, auf daß nur kein Mißrritt **)

*) Lourwlsies. **) Lsdkirllrs.