24 XVIII. B. Zurueuern Ordnung veranlaffkndeRevolntCap. 7.
Franzosen in Italien.
Italien war in diesem Zustande, als die Unter-handlungen des Herzogs von Mailand den Königvon Frankreich zu einem Feldzuge wider Neapolisreizten. Nichts vermochte der Alles umwerfendenfranzösischen Wuth, nichts der unerschütterlichenschweizerischen Standhaftigkeit (Karl VIII. hatte einen. L. starke Schaar aus der Eidgenossenschaft) zu wider-stehen. Don Fernando war todt; die Furcht dieserDinge soll seine Tage verkürzt haben; Alfonso legteerschrocken die kaum angetretene Regierung nieder;rächende Schatten, sagt man, Gespenster der ermorde-ten Edlen, verfolgten ihn in die Stille des Mönchs-lebens. In den ersten Tagen Dort Fernando II,seines Sohns, vollendeten zwanzigtausend Franzo-sen und sechstausend Schweizer in wenigen Ta-gen die Eroberung des Neapolitanischen Reichs.Karl durchrannte Italien, welches Ludcwig, seinNachfolger, plünderte, der spanische Ferdinand aberdauerhaft eroberte, indeß die Schweizer es mnhöhnten.
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Die Sitten der Franzosen mißfielen zu Neapo- dlis; es war selbst in des Königs Charakter keine ge- dhorsamgebietende Größe, sondern beleidigende Ei- ltelkeit, welche alle Staaten aufschreckte. So cnt- lstand in Kurzem zwischen dem Papst Alerander,Kaiser Marimilian, der eben seinem Vater folgte, >