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Cap. ii. Schweden. 187
Volks wichtiger als durch die Summe des Einkom-mens. Gustav Wafa hatte nicht über vier undzmnzigtausend Mark, und seine Ausgabe stieg oftüber sechszigtausend; aber Schweden und Europaverehrte ihn.
Die thörichten Handlungen seines Erstgebornen nund die List seines zweiten Sohnes verursachten,daß Erich XIV. vom Thron gestoßen, Johann Kö-^nig wurde. Diesem gab die polnische Katharina,seine Gemahlin, und die Kunst der Jesuiten eineVorliebe für den katholischen Glauben, die ihm bei-nahe das gleiche Schicksal zugezogen hätte. Er warVater Sigmunds, und erlebte, diesen auf demThrone Polens zu sehen.
Dieser König Sigmund hatte den Proselpten-geist seiner Mutter von den Jesuiten, die ihn erzo-gen, eifrig erlernt, und war Tertiarius dieses Or-dens. Den protestantischen Herren zeigte er eineAbneigung, die ihn bald um ihr Vertrauen brachte.Wenn er Einen bewegen konnte, katholisch zu wer-den, so wurden die dissldentischen Kirchen auf sei-nen Gütern geschloffen; die leibeigenen Leute muß-ten seinem Beispiele folgen, die freien Männer aus-wandern. Wenn ein katholischer Edelmann Prote-stant wurde, so behauptete der Hof die Religions-freiheit seiner Unterthanen. Es wurde verboten,auf Krongütern dissidentische Kirchen zu haben. DieProtestanten würden von dem Senat ausgeschlossen.
Den Schweden, welche seinem Vater eine stille